Richemont steigert dank guter Geschäfte in Asien seinen Umsatz kräftig

Dem Schweizer Luxusgüterhersteller Richemont hat vor allem eine florierende Nachfrage nach Schmuck ein kräftiges Umsatzplus beschert. Die Erlöse kletterten in den ersten fünf Monaten bis Ende August bereinigt um Wechselkurseffekte um zwölf Prozent, wie der Konzern am Mittwoch am Tag der Hauptversammlung in Genf mitteilte.

Besonders Schmuck ist bei den asiatischen Kunden beliebt - Cartier

Analysten hatten mit einem geringeren Wachstum gerechnet. Für das Unternehmen, zu dem Marken wie Cartier, Piaget und Lange & Söhne sowie der Schreibgeräteklassiker Montblanc und die Leder- und Tabakfirma Dunhill gehören, liefen vor allem die Geschäfte in Asien deutlich besser. Dort setzte Richemont um gut ein Fünftel mehr um als ein Jahr zuvor.

Allerdings zeigten sich Börsianer enttäuscht vom Europa-Geschäft. Dort legte der Umsatz lediglich um drei Prozent zu. Das Unternehmen bekam dabei vor allem den starken Euro zu spüren, weshalb sich Touristen mit Käufen von Luxusgütern zurückhielten. Die Aktie des Uhren- und Schmuckherstellers gab bis zum späten Vormittag um mehr als 1,5 Prozent nach.​

Die Schweizer Uhrenindustrie erholt sich von einem Nachfrageeinbruch in China weiter und konnte ihre Exporte seit vier Monaten steigern. Von dem Rückgang war auch Richemont betroffen und musste in China Uhren von den Händlern zurückkaufen, um ihre Lagerbestände zu senken.

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