Studie: E-Commerce steigt bis 2021 auf 50-55 Milliarden Dollar

Nach einem Bericht von Retailers Association of India und der Boston Consulting Group wird der Umsatz im E-Commerce 2021 voraussichtlich bei 50-55 Milliarden Dollar (47-52 Mrd. Euro) liegen – aktuell liegt er bei 6-8 Milliarden Dollar (6,5-7,5 Mrd. Euro) .
 

Der Umsatz im E-Commerce soll 2021 voraussichtlich bei 50-55 Milliarden Dollar liegen. - archiv
 
Schaut man sich die verschiedenen Sparten an, kauft der Konsument über Online-Anbieter am liebsten Unterhaltungselektronik, Bekleidung, Haushaltswaren und Möbel, Luxus und Gesundheit, usw.
 
Allein in den letzten drei Jahren hat sich der digitale Einkauf von 3 Prozent im Jahr 2013 auf 23 Prozent im Jahr 2016 erhöht. Die digitalen Touch-Points zum Kunden haben sich im gleichen Zeitraum von 9 Prozent auf 30 Prozent vermehrt. Ein großer Boost für den digitalen Einkauf sind auch der digitale Fortschritt, fallende Smartphone-Preise, Reduzierung der Gebühren für Daten-Volumen und bessere E-Commerce-Services.
  
Der Bericht stellt fest, dass einfaches und bequemes Einkaufen vom heimischen Sofa die Online-Rabatte als wichtiger Treiber für den Onlinekauf überholt hat. Von 40 Prozent im Jahr 2014 sollen innerhalb von zwei Jahren 55 Prozent der Onlinekäufe aufgrund der Praktikabilität geschehen sein. Dabei ist die Nutzung von Online-Einkauf bei Personen über 35 Jahre viel höher als in den vergangenen zwei Jahren – von 4 Prozent auf 15 Prozent hat er sich damit fast vervierfacht.
 
Der Bericht stellte ferner fest, dass Unternehmen ihre Kerngeschäfte digitalisieren müssen, um die Vorteile der aktuellen digitalen Welle zu nutzen und damit einen erheblichen Wert zusätzlich erwirtschaften können. In der Integration aller Kanäle des Verkaufs von der Website, durch eine mobile App, In-store, und die Zusammenarbeit mit Marktplätzen ist der Schlüssel, um den Verbraucher als Kunden für sich zu gewinnen.

Übersetzt von Melanie Muller

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