Stuttgart: Dorotheen Quartier schließt Eröffnungsphase ab

Bereits Ende Mai eröffnete das Dorotheen Quartier (DOQU) in Stuttgart. Nun wurde die Eröffnungsphase mit einer feierlichen Zeremonie am 14. September 2017 abgeschlossen.
 
Es kamen rund 500 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu dem Event auf den Stuttgarter Karlsplatz – darunter EU-Kommissar Günther H. Oettinger, der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn.
 
"Als Stuttgarter Unternehmen war es unsere Vision, mit dem Dorotheen Quartier ein urbanes Viertel mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen und so einen wesentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten“, erklärte Willy Oergel, Vorsitzender der Breuninger Unternehmensleitung.

Dorotheen Quartier in Stuttgart. - Breuninger
 
"Das Dorotheen Quartier hat sich zusammen mit dem Breuninger Flagship-Store und der Markthalle innerhalb weniger Monate zu einem neuen Hotspot der Landeshauptstadt entwickelt. Die überaus positive Resonanz der Stuttgarter, Mieter und Kunden freut uns sehr und bestätigt uns“, so der Breuninger Chef.
 
Das Stuttgarter Fashion- und Lifestyle-Unternehmen investierte insgesamt über 200 Millionen Euro in das neue Großprojekt. Das von Behnisch Architekten geplante dreiteilige DOQU hat eine Fläche von 65.000 qm und liegt zwischen Münz-, Sporer-, Dorotheen- und Holzstraße. Dort werden Büros, Einzelhandelsflächen, Gastronomie, eine Parkgarage sowie hochwertige Wohnungen vereint – Breuninger selbst nutzt dort keine Flächen.
 
"Mit dem Dorotheen Quartier ist ein zentrales Viertel in der Innenstadt neu interpretiert und damit zugleich lebendig urbanisiert worden“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann anlässlich der Eröffnung.
 
Für das Land Baden-Württemberg seien die Gebäude ein wichtiger neuer Baustein in der Ministeriumsunterbringung, da sie das Ministerium für Verkehr und das Ministerium für Soziales und Integration sowie zukünftig auch einen Teil des Ministeriums für Finanzen beherbergen werden.
 
"Es war unser Wunsch, im Entwurf für das Dorotheen Quartier die Verbindung von der geschäftigen Königstraße über die Sporerstraße an der Markthalle vorbei weiterzuführen und bis hin zum Bohnenviertel eine visuelle Verbindung zu schaffen. Wir haben neue Sichtachsen hergestellt und mit den Pavillons die Rückseite des Breuninger Baus in eine Vorderseite verwandelt, um ein lebendiges Stadtquartier entstehen zu lassen. Die Dachlandschaft ist zu einer sogenannten fünften Fassade geworden, die man von vielen Orten aus auch von oben erlebt“, so Stefan Behnisch.
 
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn betonte in seiner Ansprache die Bedeutung, die das Quartier für die Innenstadtentwicklung hat: "Ich danke Breuninger für die Initiative, die seinerzeit ergriffen wurde, um das unmittelbare Zentrum Stuttgarts aufzuwerten. Das Dorotheen Quartier ist ein Beispiel für eine gute städtebauliche Entwicklung, wie wir dies ebenso in der Tübinger Straße, in der Kronprinzstraße oder im Hospitalviertel sehen können. Davon profitieren Bewohner, Besucher und Handel gleichermaßen.“

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