Ted Baker boomt weiterhin im E-Commerce- und Womenswear-Bereich

Es gibt nur sehr wenige Unternehmen, bei denen man das Wort "unaufhaltsam" verwenden könnte, aber Ted Baker war sicherlich eines dieser in den letzten Jahren. Die Firma meldete am Dienstag ihre Ergebnisse für die 28 Wochen bis zum 12. August und sie zeigen unbestreitbar starke Geschäftszahlen: Der Umsatz stieg um 14 % auf 295,7 Millionen GBP (umgerechnet rund 330,9 Millionen Euro und 9 % auf währungsneutraler Basis), aber der Gewinn vor Steuern übertraf dies noch mit einem Anstieg um 17,8 % auf 25,3 Millionen GBP (umgerechnet rund 28,3 Millionen Euro). Der Gewinn vor Steuern und Sonderposten stieg um 12,7 % auf 24,2 Millionen GBP (umgerechnet rund 27 Millionen Euro) und der Einzelhandelsumsatz einschließlich E-Commerce stieg um 13,9 % auf 217,7 Millionen GBP (umgerechnet rund 243,7 Millionen Euro und mit 9,2 % Plus auf gleicher Basis). Die Bruttomarge im Einzelhandel blieb konstant bei 65,6 %, da das Unternehmen die Möglichkeit besaß, das Produkt zum vollen Preis abzusetzen.

Ted Baker

Dieses Wachstum resultiert daraus, dass der Bereich Womenswear eine außergewöhnliche Leistung erzielte. Der Umsatz stieg um 19,1 % auf 177,4 Millionen GBP (umgerechnet rund 198,5 Millionen Euro), während die Herrenbekleidung um 7 % auf 118,3 Millionen GBP (umgerechnet rund 132,4 Millionen Euro) stieg. Der Womenswear-Bereich wuchs insgesamt im Ted Baker-Mix und erreichte diesmal 60 %, gegenüber 57,4 % im Vorjahr, was bedeutet, dass die Herrenbekleidung auf 40 % gesunken ist.

Das Unternehmen gab an, dass der Zuwachs im Womenswear-Absatz von der Platzvergabe sowie dem gestiegenen Anteil an E-Commerce-Verkäufen abhing, bei denen ein höherer Anteil an Womenswear-Verkäufen zu verzeichnen war.

Zum Thema E-Tail: Der E-Umsatz stieg eindrucksvoll um 43,8 % auf 42,7 Millionen GBP (umgerechnet rund 47,7 Millionen Euro) und konnte den währungsbereinigten Wert von 40,7 % noch steigern. Die Online-Verkäufe liegen jetzt knapp unter 20 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes, aber in Großbritannien und Europa liegt dieser Anteil eher bei 24 %. Die Freude des Unternehmens über die Ergebnisse des Omnichannel-Angebots war eindeutig gerechtfertigt.

Ted Baker

Gründer und CEO Ray Kelvin erklärte: "Die Marke hat sich weiterhin gut entwickelt und entspricht unseren Erwartungen in allen Vertriebskanälen. Wir haben eine klare Strategie für die Entwicklung der Marke in etablierten und neuen Märkten. Wir sind auf eine langfristige Entwicklung der Marke Ted Baker ausgerichtet und investieren weiterhin, um unser zukünftiges Wachstum zu fördern. Während die Handelsbedingungen in einigen unserer Märkte herausfordernd bleiben, sind wir zuversichtlich, im Gesamtjahr weitere Fortschritte zu erzielen, die unseren Erwartungen entsprechen."

Das Unternehmen unterhält weltweit 511 Geschäfte, Konzessionen und Verkaufsstellen, 192 davon in Großbritannien, 108 in Europa, 119 in Nordamerika, 82 im Nahen Osten, Asien und Afrika und 10 in Australien.

Übersetzt von Elisa Gerlach

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