VDMD wird Partner von Google Arts & Culture

Der Verband Deutscher Modedesigner (VDMD) ist Partner von Google Arts & Culture und Teil des "We Wear Culture"-Projektes. Die Plattform, deren Ziele es auch ist, Mode als Kulturgut zu präsentieren, hat ihr neuestes Projekt erst vor wenigen Tagen gelauncht. 

Mitglieder und Models beim Pressetermin zum Launch des Online-Projektes. - VDMD

In der virtuellen Fashion-Ausstellung „We Wear Culture“ kommen 3.000 Jahre Mode zusammen. Das Projekt von Google Arts & Culture ist eine Zusammenarbeit mit zwölf deutschen Partnern, darunter der VDMD sowie über 180 weitere Kulturinstitutionen aus 42 Ländern, die über 400 Online-Ausstellungen mit insgesamt 30.000 Fotos, Videos und anderen Dokumente mit der Plattform teilen.

Nutzer können im Browser oder per Google Arts & Culture-App die wilde Mode des britischen Punk, die Geschichte des Denim erkunden oder hinter die Kulissen des Met Costume Institutes blicken. Dabei  kommen 360-Grad-Videos, Street View, hochauflösende Gigapixel-Bilder sowie Virtual Reality zum Einsatz, um die Welt der Mode für jeden zu öffnen. Ikonische Stücke, die den Stil ganzer Generationen geprägt haben – wie die Stilettos von Marilyn Monroe oder das „Kleine Schwarze“ von Chanel.

Die Ernennung von Anja Gockel zur Designerin des Jahres 2017 durch den VDMD ist damit ebenfalls im Rahmen des weltweiten Projektlaunches online verfügbar

Über 400 individuell kuratierte Online-Ausstellungen zeigen Ikonen, Modebewegungen, Stilrevolutionäre und Trendsetter wie Marilyn Monroe, Cristóbal Balenciaga, Coco Chanel, Audrey Hepburn, Vivienne Westwood und viele mehr.

Mode-Experten, Kuratoren und Modeschöpfer sowie Universitäten, Museen und Stiftungen aus der ganzen Welt arbeiteten bei dem Projekt „We Wear Culture” zusammen, um zu zeigen, dass Mode ein Teil unserer Kultur ist, eine Kunstform, ein anspruchsvolles Handwerk mit vielfältigen Einflüssen in unserer Gesellschaft.

„Für unsere Designer und für die gesamte Mode-Kultur ist es von unschätzbarem Wert, auf der Google Arts & Culture-Plattform gesehen und gewertet zu werden. Für uns ist das ein enorm wichtiger Schritt zur weltweiten Wertschätzung der Designer, die hinter unser aller zweiter Haut stehen. Die Arbeit tausender Designer wird noch als viel zu selbstverständlich gesehen. Wir gratulieren Google Arts & Culture zu dieser großartigen Projekt“, kommentiert Mara Michel, Geschäftsführerin des VDM, das Projekt. 

Weitere Highlights aus Deutschland beschäftigen sich mit der Entwicklung der Textilindustrie (TextilTechnikum Mönchengladbach), Wearable Computing (Deutsches Museum München) oder traditionellen deutschen Trachten (Collection Regard). Auch junges deutsches Design findet seinen Platz dank des Lette Vereins Berlin sowie in einer Sonderausstellung zum Berliner Designer Uli Richter.

Der VDMD wurde 1985 gegründet und hat seine Geschäftsstelle in Würzburg.

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