Van de Velde: Gutes Ergebnis leidet unter Intimacy

Van de Velde hatte ein gutes Jahr 2014, ein wunder Punkt bleibt jedoch. Nachdem die Lingerie-Gruppe (PrimaDonna, Marie Jo, Andeas Sarda) vor einigen Wochen ein Umsatzplus von 8,7 Prozent auf 198,4 Mio. Euro ankündigte, werden jetzt der Gewinn sowie die Erwartungen für 2015 bekannt gegeben.

Marie Jo Frühjahr/Sommer 2015 - Marie Jo.

Das Ebitda ist in 2014 ebenfalls gut gewachsen, von 47 auf 57,7 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 22,8 Prozent. Der Gewinn beläuft sich auf 33,9 Mio. Euro und wächst um 3,2 Prozent, wenn man die Wertminderung, die einen Teil des Unternehmens betrifft, herausrechnet.
 
Van de Velde ließ die Wertminderung der amerikanischen Multimarken-Kette Intimacy, die es 2010 gekauft hat, auf 31 Mio. Euro schätzen. Die Summe lässt den Nettogewinn auf 2,3 Mio. Euro sinken. Die Marken des Unternehmens florieren im Wholesale ebenso wie die europäischen Retailer Rigby&Peller sowie Lincherie. Allein Intimacy wirkt sich negativ auf die Ergebnisse des Unternehmens aus.
 
Für 2015 steht also die finanzielle Situation von Intimacy im Zentrum der Aufmerksamkeit des Unternehmens. Details werden nicht genannt. Für die anderen Teile des Unternehmens erwartet Van de Velde im ersten Halbjahr weiteres Wachstum im Wholesale sowie ein Umsatzplus im Retail in Deutschland, den Niederlanden und in geringerem Ausmaße auch in Großbritannien.

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