Vetements präsentiert Haute Couture mit 18 Marken

Mit der Gründung der Prêt-à-porter-Marke Vetements im Jahr 2014 erhoffte sich Demna Gvasalia einen Bruch mit dem „Fashion System“ und den „Regeln, die dieses allen aufzwingt“.

Die hochwertige und trendige Streetwear-Marke ist heute fest in der Pariser Modeszene verankert. Gvasalia, der auch Kreativdirektor von Balenciaga ist, überwirft nun erneut die Codes dieser Welt, indem er deren Grenzen gekonnt auslotet.


Das vom Designer Gosha Rubchinskiy getragene T-Shirt mit DHL-Print war ein voller Erfolg – PixelFormula - PixelFormula
Die Marke Vetements kehrt dem traditionellen Schauenkalender mit der Präsentation der Damenmode im September/Oktober den Rücken zu. Das Label zeigt seine Kollektion für die Frühjahr-/Sommerkollektion im hochoffiziellen Rahmen der Haute-Couture-Schauen in Paris und somit zwei Monate vor dem gewohnten Datum.

Zu diesem Anlass entschloss sich Demna Gvasalia zu einer Zusammenarbeit mit 18 bekannten Marken. Es handelt sich um Label, die in ihren jeweiligen Produktkategorien maßgebend sind, wie der Bruder des Designers und CEO des Unternehmens, Guram Gvasalia, im Wall Street Journal erklärte.

Die 18 Partnerschaften betreffen Alpha Industries (Neuauflage der Jacken), Reebok, Carhartt WIP, Juicy Couture (Abendkleider aus Frotteestoff), Champion, Canada Goose (Parkas), Mackintosh (Regenmäntel), Schott NYC (Motorradjacken), Eastpak (Taschen), Levi’s (Jeans), Church’s, Dr. Martens, Lucchese (Cowbow-Stiefel), Kawasaki, Hanes, Comme des Garçons (Hemden), Brioni (maßgeschneiderte Anzüge) und Manolo Blahnik, dessen Name auf Schuhabsätzen aufgedruckt wird.

Auf Anfrage des Wall Street Journals erklärten die meisten Marken, sie hätten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen und freuten sich über eine solche Zusammenarbeit. Diese dürfte ihnen im Rahmen der Pariser Haute Couture eine unerwartete Vitrine verschaffen und den Zugang zu Käufern in den exklusivsten Stores der Welt eröffnen.

Die Marke Vetements wird in 200 Luxusstores vertrieben. Bei einem Preis von 300 Dollar für ein T-Shirt bis 800 Dollar für ein Sweatshirt ist sich das Label gewohnt, auch die erfolgreichsten Modelle nur in wenigen Exemplaren herzustellen.

Das Wall Street Journal verkündete weiter, dass die Website des Labels ab September überarbeitet werden und analog zum alten Webauftritt von style.com der Condé Nast Group erscheinen dürfte. 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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