Victorinox trennt sich Ende 2017 vom Bekleidungs-Segment

Vom berühmten Schweizer Taschenmesser bis hin zur Winterjacke bekamen Kunden bisher alles von Victorinox. Jetzt verringert sich die enorme Bandbreite. Victorinox schließt Ende 2017 den Geschäftsbereich Bekleidung. Die Schweizer Traditionsmarke will durch Reduktion ihr Profil schärfen, sagte CEO Carl Elsener am Firmensitz in Ibach-Schwyz.


Victorinox-Flaggshipstore in Köln - Ende 2017 ist Schluss mit dem Bekleidungs-Segment - Foto: Victorinox
Mehr als zehn Jahre lang sei die Bekleidung eine wertvolle Bereicherung für die Marke gewesen, sagte Elsener. Auf der aktuellen Webseite werden gut 140 Bekleidungsartikel angeboten – vom T-Shirt, Polo-Shirt über Cardigans und Pullover bis hin zu Jacken und Parkern. Doch nun sieht er die Notwendigkeit, die Markenpositionierung von Victorinox zu festigen. In einem sich ständig wandelnden globalen Markt liege der Fokus künftig auf Messer, Reisegepäck und Uhren.

Das Modeangebot von Victorinox hat seinen Ursprung in den USA. Nach anfänglichen Erfolgen wurde es auf weitere vielversprechende Märkte wie Großbritannien und Japan ausgedehnt. Im Heimatmarkt Schweiz und in Deutschlandwurde die Kollektionen über selbst geführte Läden vertrieben.
 



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