Yoox Net-A-Porter verzeichnet Bestellschub am Cyber Monday

​Am Black Friday-Wochenende erzielte Yoox Net-A-Porter einen starken Anstieg der Bestellungen von mobilen Endgeräten. Am Sonntag wurden zwei Drittel der Gesamtverkäufe von solchen Terminals getätigt. Am Freitag verzeichnete das Unternehmen pro Sekunde eine Bestellung mehr als üblich.


Net-A-Porter

Das Unternehmen berichtete weiter, dass sich Kunden verstärkt für edlen Schmuck und Uhren interessierten. Dabei sei bei Luxusprodukten ein Trend hin zum "sich selbst verwöhnen" zu beobachten.
 
Zuvor startete das Unternehmen verschiedene Marketing- und Produktinitiativen, um den Auftakt zum Weihnachtsgeschäft zu begleiten. So gewährte Yoox Net-A-Porter auf seinen High-End-Outlets Yoox und Outnet hohe Rabatte (bis zu 50 Prozent) und die Luxusportale Mr Porter und Net-A-Porter boten spezifische Luxusprodukte zu reduzierten Preisen an. Damit wurden nicht zuletzt die einkaufsstärksten Kunden des Unternehmens angesprochen.

Das Zusammenspiel aus Rabatten und dem Fokus auf die absolute Luxusklasse schien sich zu rechnen, Yoox Net-A-Porter sprach über die vier Tage hinweg von einem "starken Geschäft".

Weiter verzeichnete das Unternehmen eine Zunahme derjenigen Kunden, die erstmals über eine der Konzern-Apps bestellten. Die iOS-Version der Yoox-App schnitt in Italien besonders gut ab und erzielte den ersten Platz der Kategorie "Shop until you Drop".

Laut YNAP wurden das Black-Friday-Wochenende auch für zahlreiche Luxuseinkäufe genutzt. Der teuerste Artikel, der online verkauft wurde, war ein diamantenbestücktes Armband für GBP 38 000 (EUR 43 000). Auch Ohrringe fanden guten Absatz, darunter ein mit einem Diamanten verziertes Modell für GBP 20 000 (EUR 22 656).

Durch die Einführung neuer edler Schmuckkollektionen schnitt Yoox Net-A-Porter in der Luxuskategorie gut ab. "Kundinnen konzentrierten sich auf die Feste zum Jahresende, so stieg der Umsatz mit Abendmode – eine unserer am schnellsten wachsenden Kategorien – weiter an. Wir verkauften auch zwei goldene Kleider zum Stückpreis von GBP 9000 (EUR 10 200)", so das Unternehmen.
 
Auf dem Menswear-Portal Mr Porter verkauften sich in den USA Lederjacken, Wintermäntel und Blazer, sowie Smokings besonders gut. Auch edle Uhren fanden reißenden Absatz, nicht zuletzt durch die Einführung neuer Modelle von TAG Heuer, Piaget und Jaeger-LeCoultre.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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