Zweistelliges Quartalswachstum für Aeffe

Aeffe ist gut ins neue Jahr gestartet: Der italienische Modekonzern, zu dem die Marken Alberta Ferretti, Philosophy by Lorenzo Serafini, Moschino, Pollini, Jeremy Scott und Cédric Charlier zählen, verzeichnete im ersten Quartal 2018 zweistellige Zuwachsraten. Der Umsatz stieg bei gleichbleibenden Wechselkursen um 20,3 Prozent auf EUR 95,2 Millionen, das EBITDA verbesserte sich um 32 Prozent auf EUR 20,3 Millionen und der Reingewinn kletterte um 39 Prozent auf EUR 11,3 Millionen.
 
Massimo Ferretti, Geschäftsführender Vorsitzender von Aeffe - Credit Alberto Zanetti

Mit Bekleidung setzte der Konzern bei gleichbleibenden Wechselkursen EUR 72,1 Millionen um (+18,3 Prozent), im Bereich Schuhe und Lederwaren betrug der Anstieg mit EUR 32 Millionen 26,2 Prozent.

"Der Konzern ist darauf bedacht, stetiges organisches Wachstum für unsere Marken zu generieren. Die anhaltende Verbesserung des Gewinns und der Rentabilität, sowohl im Bereich Ready-to-wear als auch bei den Accessoires, zeugt von der Qualität unserer Designs, unserer operativen Entscheidungen wie auch unserer Investments", ließ der geschäftsführende Vorsitzende, Massimo Ferretti, wissen. "Nach dem Abschluss der Vertriebskampagne für die Herbst-/Wintersaison 2018/2019, blicken wir angesichts einer Steigerung um 12 Prozent weiterhin optimistisch in die Zukunft".

Aeffe ist in seinem Heimmarkt Italien weiterhin auf Wachstumskurs. Der in Italien erzielte Umsatz macht insgesamt 47,6 Prozent des Konzernergebnisses aus. Nach einem Anstieg um 20,7 Prozent im Vorjahr ergab sich im ersten Quartal mit einem Wert von EUR 45,3 Millionen ein Plus von 18,2 Prozent. In den verbleibenden europäischen Ländern, auf die 21,7 Prozent des Umsatzes entfallen, legte Aeffe um 15 Prozent zu. Diese Verbesserung sei nicht zuletzt den Märkten Großbritannien, Deutschland und Spanien zu verdanken.

Für Russland, das mit 3 Prozent in bescheidenerem Umfang zum Umsatz beiträgt, kann der Konzern ein Wachstum von 12,6 Prozent ausweisen. Nur in den USA ergab sich ein Rückgang (-11 Prozent). Dieser sei hauptsächlich auf das negative amerikanische Einzelhandelsumfeld zurückzuführen, das auch anderen Luxusmarken zu schaffen macht. Vergangene Woche machte beispielsweise Safilo diese amerikanische Besonderheit für die schwierigen Absatzbedingungen in den USA verantwortlich.

Ganz anders das Bild im Großraum China, hier legte Aeffe um stolze 67,8 Prozent zu, für die verbleibenden Länder (22,5 Prozent des Umsatzes) ergibt dies ein Plus von 45,9 Prozent.
 
Nach Vertriebskanälen aufgeschlüsselt erzielte Aeffe 74,7 Prozent des Umsatzes im Großhandel (+24,4 Prozent), im Einzelhandel (22,6 Prozent des Umsatzes) fiel der Anstieg mit 8,5 Prozent bescheidener aus. Die Lizenzeinnahmen stiegen um 19 Prozent und machen neu 2,6 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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