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68 Veröffentlichte Einträge, die die Begriffe oder Ausdrücke AVE in News, Trends, Videos, Fotogalerien, Kalender enthalten, "absteigend nach Datum sortiert".

  • Brexit trifft wohl auch die Modebranche

    Heute kurs vor sechs Uhr meldete die BBC „UK votes to leave the European Union“. An der vorläufigen Hochrechnung hat sich in den nächsten Stunden nicht viel getan: Die Mehrheit - konkret 51,9% - der registrierten Wähler stimmten dafür, die EU zu verlassen. Die Brexit-Gegner unterlagen mit 48,1%. Wie erwartet reagierten die Märkte umgehend: Japans Nikkei im Brexit-Schock (-8%). Der DAX gab nach Eröffnung um 10% nach, konnte sich aber wieder auf ein Minus von 7% „erholen“. Der Kurs des Britischen Pfunds befand sich im freien Fall und stürzte auf den niedrigsten Stand seit 1985 ab. Der Euro gab ebenfalls deutlich nach. Die Rating-Agentur Standard & Poor kündigte an, dass Großbritannien wahrscheinlich sein AAA-Ranking verlieren könne.In England selbst, scheinen sich die Mode- und Handelsunternehmen in einer Art Schockstarre zu befinden. Handelsgrößen wie WH Smith, Next und Marks & Spencer mussten wie alle Kurse Einbußen hinnehmen - offenbar befürchtet man, dass die Entscheidung sich auch kurzfristig negativ auf das Konsumverhalten auswirken wird. Selbst bekennende Befürworter der EU - wie Burberry’s CEO Christopher Bailey - hielten sich mit Kommentaren und Prognosen zurück. Sein Unternehmen könnte vielleicht sogar von Brexit und dem schwächeren Pfund profitieren. Experten rechnen damit, dass der Brexit Großbritannien für Touristen deutlich günstiger macht und so mehr Geld für ein kariertes Mitbringsel der Luxusmarke zur Verfügung stünde. Einzig der Onlineversender Asos reagierte ungewöhnlich: Die Seite war für Stunden nicht erreichbar - ein  Zusammenhang mit dem Brexit bestand allerdings nicht, vielmehr war ein Stromausfall schuld.Designerszene enttäuschtGrundsätzlich hatte sich die britische Mode- und Designerszene für einen Verbleich in der Union ausgesprochen. Führende Persönlichkeiten wie u.a. Vivienne Westwood, Alexa Chung, Mary Katarantzou oder Sophia sprachen sich deutlich für „IN“ aus - doch wurden offenbar nicht erhört. „Es gab eine überwältigende Unterstützung von unseren Designer, in der EU zu bleiben, und sie sind zweifelsohne schockiert und resigniert durch das heutige Ergebnis“, so Caroline Rush, CEO des führenden Modeverbands British Fashion Council (BFC).Only 9 days left until the vote. It only takes 5 seconds!!! #dontfuckmyfuture #voteEin von Vivienne Westwood (@viviennewestwoodofficial) gepostetes Video am 14. Jun 2016 um 2:11 UhrDeutsche Unternehmen in WartestellungDie deutschen Mode- und Handelsverbände reagierten ebenfalls nervös angesichts der Entscheidung und wollen sich rasch auf die neue Situation einstellen - schließlich ist Großbritannien aktuell der fünfwichtigste Handelspartner der Deutschen und der Markt, mit dem Deutschland den zweitgrößten Außenwirtschaftsüberschuss erwirtschaftet. Laut HDE-Präsident Josef Sanktjohanser schwächt der Brexit den europäischen Binnenmarkt. Er rechnet damit, dass sich die Rahmenbedingungen für die Aktivitäten deutscher Einzelhändler in Großbritannien verschlechtern werden, etwa durch die Wiedereinführung von Zöllen oder Wechselkursschwankungen. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) hält die Entscheidung „für eine Katastrophe“. Hauptgeschäftsführer Jens Nagel glaubt, dass der mindestens zweijährige Abnabelungsprozess schwierig, teuer und nicht schmerzlos vonstattengehen wird. Auch er rechnet mit neuen technischen Handelshemmnissen, unterschiedlichen Normen und Standards (bspw. im Bereich Umwelt- und Verbraucherschutz) und sogar neuen Zöllen. Auch für den größte Mode- und Textilverband Südwesttextil bedeutet das Brexit-Votum ein „böses Erwachen“. Eine Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen hatte ergeben, dass die Industrie nach d...

    Brexit trifft wohl auch die Modebranche
  • Textilbündnis gewinnt mit H&M, C&A und Aldi an Schlagkraft

    Näherinnen in Fernost bekommen vielleicht bald die Auswirkungen des Textilbündnisses zu spürenChapeau, Herr Müller! Ihr Textilbündnis gewinnt langsam an Fahrt und damit auch an Einfluss! Heute haben die Spitzenverbände HDE, GermanFashion, textil+mode sowie der AVE ihren Beitritt zum „Bündnis für nachhaltige Textilien“ erklärt. Noch wichtiger ist allerdings, dass nun auch große und einflussreiche Unternehmen das Bündnis unterstützen. Zu den beitretenden Unternehmen zählen u.a. Accessu, Adidas, Adler, Aldi Nord, Aldi Süd, Bierbaum-Proenen, Bugatti, C&A, Dieckhoff, Dressler, Elmer & Zweifel, Ernsting‘s Family, Hugo Boss, Hakro, H&M, KiK, Kübler, Lidl, Olymp, Otto Group, Peppermint, Pikeur, Rewe Group, Seidensticker, Tchibo, Wilvorst und Wilox.Realos mischen jetzt beim Bündnis mitDer Grund für das plötzliche Interesse seitens der Industrie liegt darin, dass das an die Realitäten der Branche angepasst wurde. „Nur im engen Schulterschluss von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft können wir in den Produktionsländern etwas bewegen“, betont Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), immer wieder. Gemeinsam wurde ein „ambitionierten Aktionsplan“ mit „konsequent internationaler Ausrichtung“ erarbeitet, der einen breiten Beitritt der Wirtschaft ermöglicht. Unternehmen können (und wollen) in den Lieferländern keine staatlichen oder tarifpolitische Aufgaben wahrnehmen, wie man es beim alten Bündnis anfangs im Auge hatte. Das überarbeitete Bündnis ermöglicht nunmehr abgestimmte Initiativen der Staatengemeinschaft. Auch kleinere mittelständische Unternehmen, die gar nicht die Möglichkeit haben, in den Produktionsländern die gleichen Kontrollen durchzuführen wie große Konzerne mit eigenen Sustainability-Abteilungen, werden in dem Aktionsplan angemessen berücksichtigt.Hoffentlich mehr als ein zahnloser TigerDer Aktionsplan dient als Handlungsrahmen für die künftige Arbeit des Bündnisses. Die Ergebnisse werden durch eine unabhängige Stelle geprüft und öffentlich gemacht. Das richtige Signal für ein stärkeres soziales Engagement in der gesamten Lieferkette ist jedenfalls gesetzt - bleibt nur zu hoffen, dass es nicht nur eine Lippenbekenntnis ist. Zahnlose Tiger als Alibi für Green-Washing gibt es schon zu Genüge. Die Otto Group bspw. will sogar einen Schritt weiter gehen und fordert im Vorfeld des g7-Gipfels die Politik auf, ein internationales Bündnis auf den Weg zu bringen. „Es finden unterschiedliche Initiativen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene statt, die es zukünftig zu koordinieren gilt, um den weltweiten Herausforderungen in der Textilindustrie noch wirkungsvoller begegnen zu können", fordert Otto-Group-Vorstand Hans-Otto Schrader.HintergrundNach dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza im Jahr 2013, bei dem über tausend Menschen starben, und weiteren Unglücken in den Nähstuben Südostasiens, initiierte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) letztes Jahr das Textilbündnis mit dem Ziel (irgendwann) auch ein Textilsiegel für Verbrauch...

    Textilbündnis gewinnt mit H&M, C&A und Aldi an Schlagkraft
  • Müllers Textilbündnis: Einen Schritt weiter

    Produktionsbedingungen in Fernost gehen deutsche Unternehmen sehr wohl was anVor gut einem halben Jahr haben die großen Handels- und Modeverbände wie HDE, GermanFashion oder Textil+mode Entwicklungsminister Gerd Müller eine Absage erteilt: Für „nicht entscheidungsreif“, unrealistisch und zu ambitioniert hielt man den Vorstoß damals. Aber die Verbände versprachen, sich „aktiv und umsetzungsorientiert“ in die Ausgestaltung des Bündnisses einzubringen. Offenbar sind die Parteien damit einen Schritt weitergekommen. Kurz vor dem zweiten Jahrestag des Einsturzes des Rana Plaza in Bangladesch, bei dem mehr als 1.100 Menschen starben, haben sich die Verbände über wesentliche Voraussetzungen für einen breiten Beitritt der Wirtschaft zum „Bündnis für nachhaltige Textilien“ geeinigt. Diese vier Verbände beabsichtigen dem Textilbündnis beizutretenDafür haben die Partner den Aktionsplan in einigen Punkten präzisiert, u.a. wenn es darum geht, wie Bündnismitglieder ihre Ziele verfolgen und erreichen müssen und wie transparent dies offengelegt werden muss. Grundsätze, die nach Ansicht der Wirtschaftsvertreter Haftungsrisiken für deutsche Textilunternehmen bedeutet hätten, wurden neu definiert. Auch dem Mittelstand wurden Erleichterungen zugestanden, da es kleineren Firmen deutlich schwerer fallen wird, die Mindeststandards bei der Produktion in Drittländern zu kontrollieren als Konzernen mit eigenen Nachhaltigkeitsabteilungen. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass sich das Bündnis an europäische und internationale Initiativen anschließen soll, um einen „gemeinsamen Bündnisgeist“ zu fördern. Das Bündnis müsse konsequent international ausgerichtet werden, um Nachteile für deutsche Betriebe zu verhindern. „Nur im Schulterschluss aller Akteure kann das Bündnis in den Produktionsländern etwas bewegen“, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Darüber hinaus wiesen die Verbände darauf hin, dass die Ergebnisse des Arbeitsprozesses durch eine unabhängige Stelle geprüft werden müssen. „Wenn Behörden in den Produktionsstaaten ihrer Kontrollfunktion nicht nachkommen, dann können deutsche Unternehmen dafür nicht haftbar gemacht werden“, betonte Ingeborg Neumann, Präsidentin des Textilverbandes t+m. Entwicklungsminister Müller träumt von Textilsiegel, aber das ist noch ein weiter WegMade in Germany: Textilbündnis als ExportschlagerFür Entwicklungsminister Müller ist der Schritt im gesamten Prozess bislang einer der wichtigsten. „Schon jetzt interessieren sich viele unserer Partner in Europa und international für unser Textilbündnis, das zu einem echten Markenzeichen auf dem Weg zu sozialen und ökologischen Standards in der Textilindustrie werden kann.“ Breitenwirkung fehltLetztlich ist das am 16. Oktobe...

    Müllers Textilbündnis: Einen Schritt weiter
  • Einzelhandel findet Textilbündnis nicht tragfähig

    Das Textilbündnis findet bei den meisten Vertretern aus Industrie und Handel keine Unterstützung - zumindest nicht in vollem UmfangDer deutsche Einzelhandel ist noch nicht zufrieden mit dem Aktionsplan, den das Textilbündnis von Entwicklungsminister Gerd Müller vorsieht. Insofern haben sich die deutschen Handelsverbände HDE, BTE und die Außenhandelsvereinigung AVE sowie die Mode-und Handelsunternehmen Adler, C&A, Ernsting’s family, KIK, Metro Group, Otto Group, Rewe u Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl und Tchibo gegen die Unterzeichnung einer Beitrittserklärung entschieden. In der jetzigen Form ist das Bündnis nicht auf breiter Basis umsetzbar. Gleichwohl sehen die Genannten das Bündnis als „einen Schritt in die richtige Richtung“ und unterzeichneten eine Absichtserklärung. Sie erklären sich damit  bereit, „aktiv und umsetzungsorientiert an der Ausgestaltung eines Prozesses für nachhaltige Textilien mitzuwirken“. Dabei soll der vorliegende Aktionsplan als vorläufiger Orientierungsrahmen für eine nachhaltige textile Wertschöpfungskette dienen. Ziel ist es, die Arbeit des Bündnisse auf bestimmte Stufen der Textilkette, so genannten Hot Spots, zu konzentrieren, um in diesen relevanten Aktionsfeldern nachhaltiger und effektiver etwas zu erreichen. „Der heute vorliegende Aktionsplan ist allerdings noch nicht entscheidungsreif“, kommentierte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die weltweiten textilen Lieferketten sind hochkomplex. Eine lückenlose Überwachung sämtlicher Produktionsstufen vom Baumwollfeld bis zum Bügel ist unrealistisch“, ergänzte AVE-Hauptgeschäftsführer Jan Eggert. Gemeinsam will der deutsche Einzelhandel darauf hinwirken, dass die Ziele des Bündnisses realistisch und umsetzbar formuliert werden, so dass das Bündnis nicht nur für einzelne Unternehmen sondern die Mehrheit der nationalen und internationalen Textilunternehmen tragbar ist.Eine Party mit wenig GästenTrotz der Kritik aus Textilindustrie und Handel hat das Bündnis bereits erste Anhänger gefunden: Der internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) tritt für das Bündnis ein und unterstützt dessen Ziele. Die mehr als 100 Mitglieder des IVN haben bereits gezeigt, dass „eine ökologische und soziale Produktion von Textilien über alle Stufen hinweg transparent umsetzbar ist. Auch der Butzbacher Ökomode-Anbieter Hessnatur hat die Beitrittserklärung unterschrieben. „Für hessnatur ist es logisch und konsequent, dem „Bündnis für nachhaltige Textilien“ beizutreten, da ökologisch saubere und sozial fair produzierte Mode Gründungsimpuls und Erfolgsf...

    Einzelhandel findet Textilbündnis nicht tragfähig