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96 Veröffentlichte Einträge, die die Begriffe oder Ausdrücke Permira in News, Trends, Videos, Fotogalerien, Kalender enthalten, "absteigend nach Datum sortiert".

  • Hugo Boss in gebremster Expansionslaune

    Hugo Boss wird in China 20 Stores schließen und neue ganz verhalten öffnenHugo Boss übt sich in Schadensbegrenzung. Obwohl der Konzern im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinnrückgang in Kauf nehmen musste, hält er die Dividende mit 3,62 Euro je Aktie stabil. Die Anleger dankten die Entscheidung, der Kurs der Boss-Aktie sprang heute leicht nach oben.Boss hatte die Börse bereits Ende des letztem Jahres und erneut im Januar darauf hingewiesen, dass die Zahlen für 2015 nicht so gut ausfallen werden. Die Umsätze stiegen aufgrund der robusten Entwicklung in Europa um 9% auf 2,809 Mrd. Euro, währungsbereinigt lag das Plus bei 3%. Boss haderte sowohl mit der US-amerikanischen Off-Price-Mentalität und der schwachen Nachfrage in China, wo sich die Konjunktur eintrübt und Luxusprodukte weniger stark nachgefragt werden als in den Jahren zuvor. Rohertrags- und EBITDA-Marge sanken merklich. Der Gewinn fiel um 4% auf 319 Mio. Euro.SparkursAnleger sollte der Ausblick aufs laufende Jahr beunruhigen. Hugo Boss rechnet nur noch mit einem Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich, beim EBITDA wird wegen der Investionen in Restrukturierung (oder netter ausgedrückt: „Transformation“) und in die Marke ein zweistelliger Rückgang erwartet. Auch ohne Vorstandschef Lahrs hat der Konzern Maßnahmen eingeleitet, die das Geschäft und insbesondere die Gewinne stabilisieren sollen.In China werden 20 Stores geschlossen, weitere renoviert. Die Preise dort wurden bereits stärker an das niedrigere Niveau in Europa angepasst.In den USA zieht sich Hugo Boss weitgehend aus dem Wholesale-Geschäft zurück und will mit der Kernmarke BOSS vorzugsweise nur noch mit Shop-in-Shops auftreten, um sich „dem rabattintensiven Umfeld bestmöglich zu entziehen“. Die acht Shops bei der Kaufhauskette Macy’s sollen etwas zukünftig in Eigenregie geführt werden.Geplante Investitionen, insbesondere im Hinblick auf die Expansion mit neuen Stores, stehen „auf dem Prüftstand“. Das zur Verfügung stehende Budget wurde um 10% auf 200 Mio. Euro gekappt.Gleichzeitig setzt Hugo Boss große Hoffnungen auf den Ausbau der digitalen Strategie - deren Erfolg allerdings ungewiss ist.Schwieriges Erbe für den neuen Boss-BossEin Nachfolger für Ex-Vorstandschef Claus-Dietri...

    Hugo Boss in gebremster Expansionslaune
  • Hugo Boss setzt trotz Krise auf China

    Hugo Boss will seine Präsenz in China weiter ausweiten. Die Zustimmung seines Mehrheitsaktionärs hat er„Hugo Boss wird seine Präsenz in Asien stärken. Nicht nur in China, sondern im ganzen Fernen Osten", sagte Gaetano Marzotto, der im Aufsichtsrat sitzt, kürzlich in der „Welt am Sonntag“. Seine Familie ist bereits seit 1991 an dem schwäbischen Edelschneider beteiligt und hat ihren Anteil mit dem Ausstieg des Finanzinvestors Permira weiter ausgebaut. „Bislang erzielen nur weniger als 10% unseres Umsatzes in China. Das ist also ausbaufähig“, erklärte Marzotto weiter. Von 1.088 Retail-Store werden aktuell 281 in der Region Asien/Pazifik betrieben. Auch in der Investorenkonferenz am 4. August räumte Hugo Boss ein, dass man einen verstärkten Fokus auf das Retail und Brand-Management legen müsse, um anhaltenden Marktschwäche entgegen zu treten.Chinesischer Luxusmarkt im UmbruchDass es den Luxusmarken in China derzeit nicht allzu gut bestellt ist, juckt Marzotto offenbar nicht. Pradas Umsatzzahlen der letzten Monate waren geprägt von den „Absatzproblemen in Asien“, auch Gucci und Louis Vuitton hadern mit sinkender Nachfrage in der Volksrepublik. Einen großen Einfluss auf den Nachfrageknick hatten die verstärkten Anti-Korruptionsregelungen: Handtaschen, Uhren oder exquisiter Schampus sind nicht länger eine akzeptable Geste - zum Leidwesen der europäischen Luxusmarken und ihrer Investoren. Zudem sind die Chinesen zunehmend anspruchsvoll, wenn es um Luxus geht. Plakative Logos wie bei Gucci, Louis Vuitton oder Prada sind weniger gefragt und gelten als „secretary brands“. Die sog „high-net-wealth“-Konsumentin in China ist in der Regel gut 20 Jahren jünger ist als ihr westeuropäisches oder amerikanisches Pendant und bevorzugt den subtilen Luxus über offensichtlichem Bling-Bling. Marken, die den Fehler machten, zu rasch und zu dominant zu expandieren wie etwa Gucci oder Prada, müssen jetzt zurückrudern und Filialen schließen oder ihre Eröffnungsstrategien relativieren. LVMH bspw. möchte im Reich der Mitte künftig lieber mit Céline und Fendi statt mit seinem bekannten Zugpferd expandieren.China: Chance für die bescheidenen SchwabenFür Hugo Boss bedeutet der Wandel durchaus auch Chancen: Die Schwaben kokettieren nicht mit ihrem Logo und setzen zunehmend eine Positionierung im Luxusgenre. Rund 20% der Umsätze sollen mit der aufgewerteten Marke BOSS bis 2020 im Luxusbereich erzielt werden. Ansonsten soll Hugo Boss - laut Marzotto - eher für „affordable elegance“ stehen. Ob das den Chinesinnen zusagt, wird sich daran entscheiden, ob die Deutschen die Mittelschicht für sich gewinnen kann.Sollte die China-Offensive scheitern, wäre das für Marzotto kein Beinbruch. Er mache die Beteiligung an Hugo Boss nicht davon abhängig, ob das Unternehmen „die für das Jahr 2020 gesteckten Ziele „punktgenau erreicht oder nicht“, erklärte er der Hamburger Zeitung. „Wir sind in dieses Unternehmen verliebt“, so Marzotto. Ein schönere Liebeserklärung könnte sich Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs wohl kaum wünschen.Foto: Hugo Boss

    Hugo Boss setzt trotz Krise auf China
  • eBay verkauft Service-Tochter

    eBay Enterprises wurde an eine Investorengruppe verkaufteBay Inc. konzentriert sich weiter auf sein Kerngeschäft. Nach der Abspaltung von PayPal wurde heute bekannt gegeben, dass der Konzern seine Tochter eBay Enterprise, das anderen Unternehmen Dienstleistungen für den Onlinehandel anbietet, veräußern will. Käufer ist ein Konsortium, bestehend aus Sterling Partners mit Longview Asset Management und Innotrac Corp, gemeinsam mit Permira Funds), das 925 Mio. US-Dollar für den eCommerce-Dienstleister auf den Tisch legt. Für eBay trotzdem ein Verlustgeschäft: Der US-Konzern selbst hatte 2011 GSI Commerce, das später in eBay Enterprise umgenannt wurde, für rund 2,4 Mrd. Dollar übernommen.Back to the roots: eBay konzentriert sich auf seine HandelsplattformeBay selbst will sich zukünftig auf seine Kernko...

    eBay verkauft Service-Tochter
  • Willy Bogner pfeift auf den Verkauf

    Bogner sagt Verkauf seiner Marke abDer Verkauf für den Premium-Sportbekleidungshersteller Bogner wurde offiziell abgesagt. Inhaber Willy Bogner, dessen Vater das Skimode-Imperium gründete, teilte dies gestern mit. Der Hauptgrund für die Entscheidung liegt in den zu niedrigen Geboten. Bogner wollte bis zu 750 Mio. Euro aus dem Verkauf seiner Firma erlösen. Die eingereichten Offerten lagen bei weniger als der Hälfte. Die Bieter waren offenbar nicht bereit mehr zu zahlen, nachdem die Umsätze in den letzten Monaten aufgrund der Russlandkrise rückläufig waren.Noch in den letzten Wochen wurde ernsthaft versucht, ein tragfähiges Konsortium aufzubauen. Der frühere Coty-Chef Bernd Beetz und die chinesische Beteiligungsgesellschaft Fo...

    Willy Bogner pfeift auf den Verkauf