​Deutschlandgeschäft belastet Palmers

Der österreichische Wäschekonzern Palmers blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2017/18 zurück. Der Umsatz blieb zwar stabil, operativ vor Steuern rutschte das Unternehmen aber in ein Minus in Höhe von 2 Mio. Euro ab.

Palmers

Durch die Aktivierung latenter Steuern konnte noch ein Jahresüberschuss in Höhe von 708.000 Euro verbucht werden. Das nicht zufriedenstellende Ergebnis sei unter anderem auf die deutsche Tochter in München zurückzuführen. Sie erzielte ein negatives Jahresergebnis von -3,2 Mio. Euro.

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2018/19 wurde ein positives Ergebnis budgetiert, das aufgrund von Sondereffekten in den Expansionen nach Tschechien und Slowakei nicht erreicht werden wird. Das österreichische Stammgeschäft sei aber klar positiv und stabil wachsend. Daher erwarte Palmers für das Geschäftsjahr 2018/19 ein operativ ausgeglichenes Ergebnis und einen weiterhin gestiegenen Bilanzgewinn.

Im Jahr 2019 plant das Unternehmen die Einführung eines völlig neuen Konzepts namens "Palmers Home". Es soll an über 25 Standorten in Österreich lanciert werden. Darüber hinaus plant Palmers Optimierungen in der Supply Chain, eine Überarbeitung der Digitalisierungsstrategie und einen neuen Online-Shop, sowie eine neue Social-Media-Strategie.

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