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​Aldi bietet Fairtrade-Kleidung an

Veröffentlicht am
today 09.03.2016
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Aldi rockt die Insel. So und ähnlich lauten bereits seit 2013 die Headlines, wenn es um den Verdrängungswettbewerb geht, den der deutsche Discounter in Großbritannien erfolgreich gegenüber einheimischen Ketten wie Tesco, Asda und Morrisons führt. Seit vergangenem Herbst testet Aldi im Vereinigten Königreich zu dem einen Online-Shop. In diesem Monat gehört nun zum ersten Mal auch Fairtrade-Mode zum Sortiment.

Werbebild für die Shirts aus Biobaumwolle. - Fairtrade Foundation

 
Unter dem Motto „So bequem kann Bio sein“ gibt es für britische Kunden noch in allen landesweit rund 450 Filialen und im Online-Shop bis zum 13. März Kleidungsstücke aus Biobaumwolle zu, leider verdächtig niedrigen, Schleuderpreisen: T-Shirts Jeans kosten fünf Euro, Jeans 15 Euro, Pullover zehn und ein Doppelpack Slips für umgerechnet rund vier Euro.
 
Laut der Fairtrade Foundation hilft Aldi damit, in den exportierenden Ländern die Lebensstandards zu verbessern. Das neue Angebot aus zertifizierter Baumwolle ist dazu Teil bestehender Fairtrade-Verpflichtungen, die Aldi für Märkte wie Deutschland, die Niederlande und die Schweiz bereits seit 2011 unterhält.

„Wir gratulieren Aldi, dass das Unternehmen Fairtrade-Baumwollbauern in Indien eine bessere Zukunft bietet. Bekleidung zu kaufen, die aus Fairtrade-Baumwolle gemacht wurde, bedeutet, der Modebranche zu helfen und gleichzeitig auch gering verdienenden Baumwollbauern auf der ganzen Welt zu helfen. Fairtrade unterstützt Bauern dabei, mehr Kontrolle über ihre Zukunft und eine Absicherung für sich und ihre Gemeinden zu haben”, sagte Euan Venters, kaufmännischer Leiter der Fairtrade Foundation.
 
„Wir sind stolz darauf, Kleidung anzubieten, die das Fairtrade-Projekt unterstützt, das Gemeinden lebensverändernde Entwicklungen bringt, indem es Arbeits- und Lebensbedingungen, Ausbildung und die medizinische Versorgung verbessert”, kommentierte Aldi-Geschäftsführer für Firmeneinkäufe Jonathan Neale.