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​EY: Ausgaben für Weihnachtsgeschenke steigen um 18 Prozent

Veröffentlicht am
today 29.10.2015
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Einer Studie von Ernst & Young (EY) zufolge fällt dieses Jahr voraussichtlich besonders üppig aus: Die Bundesbürger wollen im Schnitt 259 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben – das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr und der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Nur 2013 lag das Geschenkbudget laut EY mit 273 Euro noch höher.

Auch Kaufhäuser und Shopping-Center profitieren vom Anstieg der geplanten Ausgaben. - ECE


Insgesamt summieren sich die geplanten Geschenkausgaben demnach in diesem Jahr deutschlandweit auf 14,6 Milliarden Euro.
 
Am meisten wollen die Verbraucher für Geldgeschenke oder Gutscheine ausgeben – im Schnitt 45 Euro; das sind 29 Prozent mehr als die 35 Euro im Vorjahr. Genauso stark sollen die Ausgaben für Kleidung steigen – um ebenfalls 29 Prozent von 24 auf 31 Euro je Person.

Basis der Studie ist eine repräsentative Umfrage unter 1.500 Verbrauchern in Deutschland, die Ende Oktober stattfand.
 
Im vergangenen Jahr hatte laut E&Y eine Flut schlechter Nachrichten wie den Kriegen im Nahen Osten,  der Ukraine-Krise und dem Ausbruch der Ebola-Epidemie die Kauflaune getrübt. In diesem Jahr gewinne der Optimismus wieder die Oberhand. Auch die Flüchtlingskrise kann offenbar die Kauflaune nicht mindern.
 
Tatsächlich sind die Rahmenbedingungen derzeit außerordentlich gut: Die Beschäftigung steigt, die Reallöhne – und mit ihnen die Renten – legen dank hoher Tarifabschlüsse und niedriger Inflation ebenfalls deutlich zu.

„Der private Konsum ist derzeit die wichtigste Stütze der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und wird es in den kommenden Monaten wohl auch bleiben“, erklärt Thomas Harms, Leiter des Bereichs Retail & Consumer Products bei EY
 
Onlinehändler und Kaufhäuser profitieren besonders: Ihre Geschenkkäufe wollen die Deutschen nach wie vor in erster Linie in spezialisierten Fachgeschäften beziehungsweise in großen Fachmärkten tätigen: Gut jeder dritte Euro (36 Prozent) soll im Fachhandel ausgegeben werden. Im Vorjahr entfielen noch 39 Prozent des Budgets auf Fachgeschäfte. 
 
Die Gewinner des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts sind die Kaufhäuser und Onlinehändler. Durchschnittlich 55 Euro wollen die Verbraucher beim Shoppen im Internet ausgeben – das sind 15 Euro bzw. 38 Prozent mehr als im Vorjahr. In Kaufhäusern und Einkaufszentren wollen die Deutschen in diesem Jahr sogar 91 Euro ausgeben, im Vorjahr waren es nur 65 Euro.

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