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Veröffentlicht am
01.10.2020
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"Mode. Macht. Menschen." - Ein Dokumentarfilm über soziale Kämpfe in der Bekleidungsindustrie in Kambodscha

Von
DPA
Veröffentlicht am
01.10.2020

Laut Greenpeace-Report kaufen Menschen in Deutschland durchschnittlich 60 Kleidungsstücke im Jahr, von denen nur etwa die Hälfte regelmäßig getragen wird. 5,8 Millionen Tonnen Kleidung werden demnach jährlich in Europa weggeworfen. In Kambodscha arbeitet fast ein Fünftel der Bevölkerung in der Textilindustrie, die durch niedrigste Löhne und mangelhafte Arbeitsbedingungen Ware zu Spottpreisen für den europäischen Markt produziert. Was dieser Kreislauf aus Produktion und Konsum für Kambodschas Einwohner*innen bedeutet, zeigt das Dokumentarfilmprojekt MODE. MACHT. MENSCHEN. der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Fashion-Blogger Willy Iffland und die Journalistin Helen Fares werden bei ihren Begegnungen mit Menschen begleitet, die in der kambodschanischen Textilindustrie arbeiten.


Trailer zum Dokumentarfilm "MODE. MACHT. MENSCHEN."


Die Preview des Dokumentarfilms findet am 8. Oktober 2020 um 20.00 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain statt. Anschließend stehen der Filmemacher Patrick Kohl und die Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung Daniela Trochowski für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.

"Die Rosa-Luxemburg-Stiftung setzt sich mit sozialer Ungerechtigkeit auseinander und sucht nach Instrumenten, diese zu beenden. Im Fall der Textilindustrie besteht eine schreiende Ungerechtigkeit zwischen denjenigen, die Kleidung produzieren und denjenigen, die sie tragen. Was wir zu Schnäppchenpreisen kaufen können, wird unter prekären Arbeitsbedingungen produziert. Unser Konsumverhalten verstetigt dies. Deshalb müssen wir aus diesem Fast-Fashion-Kreislauf aussteigen", sagt Daniela Trochowski, Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Der Film zeige, wie die Textilindustrie in Kambodscha mit ihrer ausschließlichen Ausrichtung auf den Export in den globalen Norden die Entwicklung eines Landes und den Lebensstandard seiner Bevölkerung beeinflusst.

"Er dokumentiert, dass auf Unternehmen absolut kein Verlass ist, wenn es darum geht, freiwillig die Einhaltung von sozialen und Menschenrechten in ihren Lieferketten zu überprüfen und sicher zu stellen. Ein Lieferkettengesetz muss her, und das rasch", so Trochowski weiter.

Der Dokumentarfilm wird episodenweise auf dem Youtube-Kanal der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht ( https://www.youtube.com/user/rosaluxstiftung/ ). Am 11. November werden die ersten drei Episoden ausgestrahlt, bis Mitte Dezember folgen fünf weitere.

"Die acht Folgen geben sehr private Einblicke, die Mode-Produzent*innen und -Konsument*innen näher zusammenbringen sollen", ergänzt Regisseur Patrick Kohl. "Mode.Macht.Menschen. will kein erdrückender Film über Armut und Elend sein. Willy und Helen treffen auf Arbeiter*innen, Fabrikbesitzer*innen, Gewerkschaftsaktivist*innen, die sich für faire Löhne, Meinungs- und Versammlungsfreiheit und sichere Arbeitsbedingungen einsetzen. Dabei baut der Film auch Brücken zu Zeitgeist-Themen wie Egoismus und Konsum im aktuellen Kapitalismus, aber auch zu Feminismus und Nachhaltigkeit."

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