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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
21.03.2019
Lesedauer
2 Minuten
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&Other Stories setzt mit Sellpy auf Second Hand

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
21.03.2019

Nicht nur Luxusmarken sind an Second Hand interessiert. Auch die H&M-Gruppe treibt ihre Ambitionen in diesem Markt, der deutlich an Stärke gewinnt, voran. Laut einer Studie von Thred-Up, einem Unternehmen, das Dienstleistungen für Luxus- und Modemarken und -gruppen erbringt, könnte der Markt für gebrauchte Mode von 24 Milliarden Dollar im Jahr 2018 auf 51 Milliarden im Jahr 2023 wachsen.

&OtherStories testet Second Hand-Angebot in Schweden - &Other Stories


Einige Akteure der Branche sehen eine Verbindung zwischen der Verlangsamung der Fast-Fashion-Aktivitäten und diesem Boom. Und die schwedische Gruppe scheint diese Chance nicht verpassen zu wollen. Im vergangenen Jahr hat sie über ihren Innovationsfonds H&M CO:Lab mehr als zwei Millionen Euro in das schwedische Unternehmen für Gebrauchtware Sellpy investiert. Für den H&M-Fonds war dies die zweite Finanzierungsrunde mit diesem 2014 gegründeten und von Michael Arnor geführten Unternehmen.

Der Fast-Fashion-Riese hat sich daher entschlossen, seine Aktivitäten für den Wiederverkauf seiner Produkte mit diesem Unternehmen aufzunehmen. Ein Ansatz, der mit der Marke &Other Stories beginnen soll. Nach unseren Informationen wird die Website der Marke in einigen Wochen die Second-Hand-Produkte der Marke für ihre schwedischen Kunden anbieten. Die Internetnutzer werden dann auf die Online-Wiederverkaufsplattform umgeleitet. Der Ansatz entspricht der Premium-Positionierung der Marke und der Vielfalt ihres Angebots, das neben Textilien auch viele Accessoires, Schmuck und Beauty umfasst. Es ist zu beachten, dass die Gruppe darüber hinaus die Marken COS und Arket mit ähnlicher Positionierung zu ihrem Portfolio zählt.

Sellpy ist eine stark modeorientierte Plattform, derzeit nur auf Schwedisch, die für ihr Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 80 Millionen Kronen (fast 9 Millionen Euro) erzielte, aber noch nicht profitabel ist. Sie beschäftigt 200 Mitarbeiter.

Die H&M-Gruppe testet regelmäßig neue Konzepte und Dienstleistungen innerhalb ihrer verschiedenen Marken. So hatte sie mit Arket ein Transparenzmodul für Kunden entwickelt, das es ihnen ermöglicht, mehr über die Herkunft von Materialien und die Produktion zu erfahren. Dieses wird in Kürze auch bei H&M eingesetzt.

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