Abercrombie & Fitch macht Anlegern Hoffnung

Der angeschlagene US-Modekonzern Abercrombie & Fitch schöpft wieder Zuversicht. Das Unternehmen erfreute Anleger am Mittwoch mit einem überraschend optimistischen Geschäftsausblick, die Aktie legte im US-Handel um mehr als 20 Prozent zu.

Instagram: @abercrombie

Der Konzernwandel trage langsam Früchte, sagte Vorstandschefin Fran Horowitz. 2019 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzplus zwischen zwei und vier Prozent – deutlich mehr als an der Wall Street erwartet worden war.

Abercrombie & Fitch steckt seit Jahren in einer Art Identitätskrise und kämpft schon lange mit sinkenden Verkäufen. Ex-Chef Michael «Mike» Jeffries hatte mit Aussagen, wonach er nur «coole, gut aussehende Leute» als Kunden wolle, für ein kontroverses Image gesorgt.

Auf Dauer ging das schief. Längst ist das Label, das früher mal mit anzüglicher Werbung und großen Logos punktete, von anderen Teenie-Marken wie H&M oder Forever 21 abgehängt worden.

Im vierten Quartal sackte der Umsatz von Abercrombie & Fitch im Jahresvergleich um drei Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro), übertraf damit aber klar die Erwartungen der Analysten.

Während der Abercrombie-Absatz mit einem Minus von neun Prozent weiter schwächelte, konnte die schon länger deutlich gefragtere Zweitmarke Hollister immerhin ein leichtes Plus von einem Prozent verbuchen. Unter dem Strich kletterte der Quartalsgewinn des Konzerns von 74,2 Millionen auf 96,9 Millionen Dollar.

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