Abercrombie & Fitch macht Anlegern Hoffnung

Der kriselnde US-Modekonzern Abercrombie & Fitch rutscht tiefer in die rote Zahlen, doch Anleger schöpfen Zuversicht. Im zweiten Quartal stieg der Verlust verglichen mit dem Vorjahreswert von 13,3 Millionen auf 15,5 Millionen Dollar (13,1 Mio Euro), wie das Unternehmen mitteilte.

Abercrombie & Fitch

Damit fiel das Minus allerdings erheblich geringer als befürchtet aus. Der Umsatz sank um knapp ein Prozent auf gut 779 Millionen Dollar, lag aber ebenfalls deutlich über den Erwartungen. Die Aktie legte vorbörslich zeitweise um fast 20 Prozent zu und startete zwölf Prozent fester in den US-Handel.

Abercrombie & Fitch kämpft seit über vier Jahren mit sinkenden Verkäufen. Nun machte das Unternehmen Anlegern jedoch Mut, indem es für die zweite Jahreshälfte leicht steigende Absatzzahlen in Aussicht stellte. Vor allem die Zweitmarke Hollister, die zuletzt ein Verkaufsplus von fünf Prozent verbuchte, sorgt für Hoffnung. Insgesamt bleibt die Lage aber kritisch. Erst im Juli war der Versuch eines Verkaufs an Investoren für gescheitert erklärt worden, die Aktie fiel daraufhin auf den tiefsten Stand seit 17 Jahren.
 

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