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Fabeau
Veröffentlicht am
05.12.2013
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2 Minuten
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Abercrombie & Fitch: Jeffries soll gehen

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
05.12.2013



Mike Jeffries (offenbar selbst keine Schönheit) wurde im Netz wegen seiner Äußerungen, nur attraktive, schlanke Menschen einkleiden zu wollen, heftigst kritisiert
Michael S. Jeffries steht aktuell ziemlich unter Druck. Der 69-jährige CEO von Abercrombie & Fitch bekommt mächtig Gegenwind von einem Hauptinvestor, der amerikanischen Investmentfirma Engaged Capital LLC. Die Gesellschaft hält rund 400.000 Aktien am Modekonzern aus New Albany, Ohio. In einem Brief an den Verwaltungsrat fordert Engaged Capital einen baldigen Führungswechsel. Der Vertrag von Jeffries, der am 1. Februar 2014 ausläuft, soll nicht verlängert werden, um dem Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich in eine neue Richtung zu entwickeln. „Die Investoren haben lange genug die armselige Leistung durch schlechte Führung ertragen. Der Verwaltungsrat muss zu derselben Erkenntnis gelangen wie alle anderen auch: Es ist Zeit für eine neue Führung bei ANF“, so Glenn W. Welling, Partner von Engaged Capital. Im Brief folgen Analysen und Zitate, die das Missmanagement und Inkompetenz Jeffries’ der letzten Jahre belegen. Vorgeworfen werden ihm nicht nur sinkende Zahlen, sondern auch überhebliche und diskrimierende Äußerungen. Es sei ihm zwar gelungen, die Marken Anfang der 90er Jahre erfolgreich zu positionieren, aber Margen, Like-for-Like-Umsätze und Dividenden gingen in den letzten Jahren nur eine Richtung: nach unten. Mittlerweile schreibt der Konzern sogar rote Zahlen. Im dritten Quartal 2013 sanken die Erlöse um 12% auf 1,03 Mrd. Dollar, während ein Nettoverlust von knapp 16 Mio. Dollar verbucht werden musste.


Kein Strandhütten-Feeling mehr, dafür mehr Beliebigkeit bei Hollister
Mike Jeffries hatte in letzter Zeit versucht bei Abercrombie & Fitch einige Veränderungen zu initiieren, um das Unternehmen wieder auf Kurs und raus aus den Negativschlagzeilen zu bringen. Eine Anti-Diskriminierungs-Regelung, die Einführung größerer Größen, die Schließung der Gilly Hicks Filialen und ein neues Shopkonzept für die erfolgreiche Teenie-Marke Hollister gehörten dazu. Das neue Shop-Konzept, das jetzt auch in den USA gelauncht werden soll, sieht einen cleaneren Look, einen barrierefreien Zugang und mehr Verkaufsfläche vor. Videowände und große Schaufenster statt der geheimer Strandhütte das Image der Marke transportieren.
Es scheint aber nicht nur die Unzufriedenheit der Anleger bei der Forderung nach Jeffries’ Rücktritt eine Rolle zu spielen. US-Medien spekulieren, damit dass damit der Weg für eine Übernahme durch einen Private-Equity-Fonds frei gemacht werden soll. Jeffries, der selbst knapp 3% am Konzern hält, hatte sich immer gegen einen so genannten Leveraged Buy-Out immer gewehrt. Nicht umsonst würde Engaged Capital auch auf einen externen Nachfolger für Jeffries drängen, denn die Manager, die er um sich gescharrt hat, stimmen seiner Linie zu.

© Fabeau All rights reserved.