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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.12.2021
Lesedauer
4 Minuten
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ABG: Neue Organisation für Reebok auf globaler Ebene

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.12.2021

Die neue Organisation von Reebok unter der Führung der Authentic Brands Group nimmt Form an. Die amerikanische Gruppe, die in den USA innerhalb weniger Saisons zu einem Schwergewicht des Mode- und Lifestylegeschäfts aufgestiegen ist, will die Übernahme von Reebok von Adidas im Verlauf des ersten Quartals 2022 abschließen.


Reebok unterzeichnet eine Vertriebsvereinbarung mit JD - Reebok



Die 2010 vom Marketingexperten Jamie Salter gegründete Gruppe, die die Produktions- und Vertriebslizenzen ihrer Marken in den verschiedenen Märkten aushandelt, hat sich innerhalb weniger Saisons ein beeindruckendes Markenportfolio zusammengestellt, in Eigenverwaltung oder mit Partnern. Dazu zählen Marken wie Forever 21, Volcom, Brooks Brother und Nautica. Doch mit der Übernahme von Reebok für 2,1 Milliarden Euro landete die Gruppe ihren bisher größten Coup.

Wie genau die Gruppe das Sportswearlabel mit Sitz in Boston nach 15 Jahren beim deutschen Sportausrüster Adidas neu organisiert werden soll, stößt in der Branche auf reges Interesse. Nun hat ABG die ersten Schachzüge ausgeführt, um seine Ambitionen zu bestätigen. Am Montag, 20. Dezember, verkündete ABG einen Vertriebsvertrag mit dem britischen Konzern JD, wodurch Reebok in rund 2850 Läden in Europa sowie in den USA bei den Ketten JD, Finish Line, DTLR, Shoe Palace, Size?, Sprinter und SportZone im Angebot aufgenommen wird. Die Vereinbarung betrifft sowohl die Sneakers-Kollektionen als auch das Bekleidungsangebot. Es handelt sich zwar nicht um eine exklusive Vertriebslizenz, doch zeugt sie von der Ambition von Reebok, sich neben den Schwergewichten Nike, Adidas, Puma und New Balance als ernstzunehmender Konkurrent zu behaupten.

"Reebok ist rund um den Globus eine emblematische Lifestylemarke mit einer starken Resonanz in allen Kanälen von JD und wir freuen uns sehr, uns mit ABG zusammenzuschließen, um unseren historischen Kunden und der immer größeren Kundengruppe der Generation Z spannende neue Produkte zu bieten", so Peter Cowgill, CEO von JD. "Reebok gliedert sich hervorragend in unsere vertikale Sport- und Liefstyleausrichtung und wir sind gespannt, das Potenzial von Reebok zu erschließen, indem wir uns auf die unglaubliche Tradition der Marke stützen".

Umgesetzt wird die neue Vertriebsvereinbarung im kommenden Herbst/Winter. JD erhält Zugang zu den von der Reebok Design Group entwickelten Produkten. Reebok wird dabei von der Struktur SPARC (Simon Properties Authentic Retail Concepts) unterstützt, die im vergangenen Jahr von ABG in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Vertriebsspezialisten Simon Properties gegründet wurde. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Marken bei der Erarbeitung ihrer Markenstrategie, der technischen Planung, dem Spezialvertrieb und dem Marketing zu begleiten und dabei die Aspekte Sourcing, Produktion sowie digitaler oder physischer Vertrieb zu berücksichtigen.

Das Unternehmen war bereits für mehrere Konzerntöchter tätig, wie Nautica, Aeropostale, Lucky Brand, Forever 21, Eddie Bauer und Brooks Brothers. Nun stützt sich ABG auch für die Reebok Design Group (RDG) auf SPARC, um die globale Produktkonzeption zu überwachen. Der neue Besitzer scheint die Markenidentität beibehalten zu wollen, nicht zuletzt durch den Erhalt des historischen Unternehmenssitzes in Boston, aber auch des Markenpräsidenten Matt O’Toole. Produkt-Vizepräsident Todd Krinsky bleibt ebenfalls in seiner Funktion tätig.

"Die Herzfrequenz der Marke und ihre unvergleichliche DNA schützen und pflegen"



"Reebok ist die monumentalste Übernahme der Geschichte von ABG", erklärte Jamie Salter, Gründer und CEO des Unternehmens. "Aufgrund der weltweiten Reichweite von Reeboks Geschäftstätigkeit war der Erhalt des Markenzentrums, das ein weltweites Partnernetz bedient, ein zentrales Element der Strategie. Ziel ist es, die Herzfrequenz der Marke und ihre unvergleichliche DNA zu schützen und zu pflegen. Mit SPARC in den USA beginnen wir, ein weltweites Netzwerk an strategischen Betriebspartnern zu erstellen, die sich für Innovation, Integrität und die Werte der Marke einsetzen. Wir freuen uns sehr über die Expertise, die RDG Reebok auch in Zukunft einhauchen wird".

SPARC übernimmt ab Anfang 2022 zudem den Vertrieb von Reebok in den USA. Parallel dazu informiert ABG darüber, dass die richtigen Partner gefunden wurden, um Reebok in verschiedenen Regionen der Welt zu entwickeln.

In Lateinamerika (ohne Mexiko, Brasilien und Argentinien), arbeitet das Unternehmen mit The Falic Group zusammen, in Australien und Neuseeland mit Accent Group Limited, in Israel mit dem historischen Reebok-Partner MGS, aber auch mit Aditya Birla Fashion and Retail Limited (ABFRL). ABFRL arbeitet bereits mit Forever21 zusammen, um die Entwicklung in Indien und Südostasien zu steuern.

Die Gruppe muss auf bestimmten Märkten mit der Präsenz etablierter Filialen oder langjähriger Partner umgehen. Innerhalb weniger Monate muss sie die besten Optionen abwägen, damit die Marke ihre internationale Präsenz verteidigen kann. Bislang hat ABG die Organisation von Reebok in Europa für 2022 noch nicht bekanntgegeben. Hier stehen die Teams der Marke in den Ländern, in denen die Betriebstätigkeit zusammengefasst war, oft noch Seite an Seite mit denjenigen von Adidas.

Im Jahr 2020 erzielte Reebok gemäß den von der Adidas-Gruppe veröffentlichten Zahlen 1,4 Milliarden Euro Umsatz, bei einer Bruttomarge von 44,8 Prozent und einem Betriebsverlust in Höhe von 38 Millionen Euro. Es ist die Herausforderung von ABG, eine Marke neu auszurichten, deren historischer Schwerpunkt in Europa lag. Im vergangenen Jahr verzeichnete Reebok 636 Millionen Verkäufe in der Region Europa/Nahost/Afrika, 397 Millionen in Nordamerika, 86 Millionen in China, 162 Millionen in den verbleibenden Ländern der Region Asien/Pazifik und 125 Millionen in Lateinamerika.

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