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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
04.01.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Accenture-Studie: Social Commerce erreicht in drei Jahren einen Wert von USD 1,2 Billionen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
04.01.2022

Einkaufen über soziale Netzwerke wurde lange als die Zukunft des Modehandels bezeichnet. Eine neue Studie des Beratungsunternehmens Accenture kam zum Schluss, dass die heute USD 492 Milliarden schwere Social Shopping-Branche in Zukunft dreimal schneller wachsen wird als der traditionelle Onlinehandel und bis 2025 einen Wert von USD 1,2 Billionen erreichen könnte.


Bild: Pexels/Lizenzfrei - Phot: Pexels/Public domain


Vorangetrieben wird das Wachstum hauptsächlich durch die Generation Z und die Millenials, auf die 2025 62 Prozent der globalen Social Shopping Ausgaben entfallen werden. Dennoch bilden die älteren Generationen mit einem Anteil von 38 Prozent eine nicht zu vernachlässigende Zielgruppe.

Aus dem Bericht mit dem Titel “Why Shopping’s Set for a Social Revolution"  geht hervor, dass 64 Prozent der über 10 000 befragten Social Media Nutzer im vergangenen Jahr einen Einkauf über ein soziales Netzwerk getätigt haben. Das bedeutet, dass die gesamte Einkaufserfahrung – von der Entdeckung des Produkts bis zum Bezahlvorgang – auf einer Social Media Plattform stattgefunden hat. Dieser Wert von 64 Prozent ergibt hochgerechnet fast 2 Milliarden Social Media Shopper weltweit.

Accenture rechnet damit, dass Bekleidungsartikel 2025 die bedeutendste Einkaufskategorie ausmachen werden (18 Prozent aller Social Shopping Einkäufe zu diesem Zeitpunkt), darauf folgen die Unterhaltungselektronik (13 Prozent) und Einrichtungsgegenstände (7 Prozent). Die Sparte Beauty und Körperpflege macht zwar einen geringeren Anteil am gesamten Social Shopping Umsatz aus, doch geht das Beratungsunternehmen davon aus, dass sie ihren Umsatz im Vergleich zum herkömmlichen Onlinehandel schnell steigern wird und bis 2025 in Schlüsselmärkten durchschnittlich über 40 Prozent der digitalen Ausgaben in dieser Kategorie auf sozialen Plattformen getätigt werden.

Die Studie zeigte weiter auf, dass Kunden in Entwicklungsländern eher geneigt sind, auf sozialen Plattformen einzukaufen und dies öfter tun als in anderen Ländern. Acht von zehn Social Media Usern in China nutzen Social Shopping für Einkäufe in spezifischen Kategorien, während in Großbritannien und den USA die meisten Social Media User noch nie über diesen Kanal eingekauft haben. Doch wie bereits bei Angeboten wie Livestream beobachtet wurde, könnte sich diese Situation schnell ändern, sobald die Kunden das Potenzial der neuen Einkaufskanäle entdecken.

Kunden in China, Indien und Brasilien zeigen laut Studie ein größeres Interesse an Funktionen, die ihnen dabei helfen, potenzielle Einkäufe zu entdecken und zu bewerten, während in Großbritannien und den USA mehr Wert auf Preise und Reduktionen gelegt wird.

"Die Pandemie offenbarte, wie viele Menschen soziale Plattformen als Zugangspunkt für alle ihre Online-Tätigkeiten nutzen – Nachrichten, Unterhaltung und Kommunikation", erklärte Robin Murdoch, Leiter Global Software & Platforms des Unternehmens. "Die stetige Zunahme der auf sozialen Medien verbrachten Zeit zeigt, wie wichtig diese Plattformen in unserem Alltag sind. Sie beeinflussen die Art und Weise, wie wir Kaufen und Verkaufen. Dies gibt Plattformen und Marken neue Möglichkeiten an die Hand, Benutzererfahrungen zu gestalten und Einnahmequellen zu erschließen".

Diese Entwicklung sei für große Unternehmen entscheidend, doch können laut Murdoch auch Individuen und kleinere Betriebe davon profitieren. Rund 59 Prozent der befragten Social Media-Einkäufer erklärten, sie seien auf sozialen Plattformen "eher bereit, kleine und mittelgroße Unternehmen" zu unterstützen, als generell beim Onlineshopping. Und 63 Prozent gaben an, es sei wahrscheinlicher, dass sie über diesen Kanal erneut Produkte vom gleichen Verkäufer kaufen werden.

Dennoch gibt es weiterhin Hürden, denn die Hälfte der befragten Social Media Nutzer sind besorgt, dass ihre Einkäufe in den sozialen Medien nicht ausreichend geschützt sind oder zurückerstattet werden, "wodurch das Vertrauen die größte Barriere darstellt, wie dies für den Onlinehandel zu Beginn auch der Fall war".

Vertrauen ist somit ein zentrales Anliegen und wird von älteren Generationen stärker gewichtet als von jüngeren Einkäufern. Ältere Käufer legen Wert auf Sicherheitsfunktionen und die Bekanntheit der Marke, während jüngere Generationen von Livestreams angezogen werden und den Kundenrezensionen stärker vertrauen.

Oliver Wright, Leiter Global Consumer Goods and Services bei Accenture, sieht für den Kanal ein riesiges Potenzial. Er bezeichnet Social Commerce als "Kraft, die durch die Kreativität, den Einfallsreichtum und die Energie der Menschen angetrieben wird". Er "ermächtigt kleinere Marken und Individuen und zwingt große Marken dazu, ihre Relevanz für einen Marktplatz mit Millionen von Individuen neu zu bewerten".

Doch, um Erfolg zu haben, müssen Designer, Vertriebspartner und Marken "ihre Produkte und Dienstleistungen da anbieten, wo die Kunden sind und sein werden – und nicht umgekehrt". Weiter müssen sie innerhalb eines "dynamischen Ökosystems an Plattformen, Marktplätzen, Social Media und Influencern arbeiten, um Daten, Erkenntnisse und Kapazitäten teilen, die richtigen Anreize setzen und in einem integrierten digitalen Marktplatz die beste Kundenerfahrung bieten zu können".

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