Adidas-Aktie fällt aufgrund geplanten Verkaufs von Anteilen des Top-Investors GBL

Die Adidas-Aktie fiel am Mittwoch an der Frankfurter Börse um 1,5% als Reaktion auf einen geplanten Aktienverkauf durch die Groupe Bruxelles Lambert (GBL), einen der Hauptaktionäre des deutschen Sportartikelherstellers.


Die belgische Investmentgesellschaft GBL platzierte ein Zehntel ihrer 7,5%igen Beteiligung oder 1,37 Mio. Aktien zu 257,75 Euro auf dem Markt zum Verkauf, ein Abschlag von 1,7% auf den Schlusskurs vom Dienstag, so die Händler weiter.

GBL und Adidas, deren Aktien am Dienstag Rekordstände erreichten, standen für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung.

Die Adidas-Aktie notierte um 0801 GMT mit 256,9 Euro 2% unter dem Vorjahreswert und lag damit hinter dem allgemeinen DAX-Index, der um 0,3% nachgab.

GBL, gegründet von Belgiens reichstem Mann Albert Frere, der im Dezember im Alter von 92 Jahren starb, investierte erstmals 2015 mit dem Kauf einer 3%igen Beteiligung in Adidas.

Die GBL hält darüber hinaus Beteiligungen an einigen der größten europäischen Unternehmen, darunter Pernod Ricard, LafargeHolcim und Total.

Übersetzt von Felicia Enderes

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