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Veröffentlicht am
06.05.2022
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Adidas blickt wegen Corona-Lockdowns in China vorsichtiger auf 2022

Von
DPA
Veröffentlicht am
06.05.2022

Die Corona-Lockdowns in China und ihre Auswirkungen auf das Konsumverhalten belasten den Sportartikelhersteller Adidas deutlich. Hoffnung schöpft Konzernchef Kasper Rorsted zwar durch bessere Geschäfte in anderen Regionen. Obwohl es ab dem zweiten Quartal wieder bergauf gehen soll, rechnet der Manager für das laufende Jahr mit einer geringeren Profitabilität. Im Handel am Freitagmittag fielen die Adidas-Papiere um rund viereinhalb Prozent und zogen auch die Aktien des Kontrahenten Puma mit herunter.

Reuters


So erwartet der Vorstand mittlerweile, dass der Erlös in China stark zurückgehen wird. Grund seien zahlreiche Schließungen von Geschäften und ein rückläufiges Kundenaufkommen in dem Land. Das "herausfordernde Marktumfeld in China" dürfte bestehen bleiben, sagte er laut Mitteilung vom Freitag anlässlich der Zahlenvorlage in Herzogenaurach. Allerdings hofft er auf einen Zuwachs im Onlinegeschäft, sodass sich die Verkäufe in China zumindest etwas bessern. "In den östlichen Märkten werden wir im zweiten Quartal in Asien-Pazifik zu Wachstum zurückkehren", versprach Rorsted laut Mitteilung. In der zweiten Jahreshälfte rechnet Adidas dann mit einem Umsatzanstieg von mehr als 20 Prozent – auch dank eines starken Auftragsbestands.

Dem gegenüber stehen weiter steigende Kosten, die Adidas unter Kontrolle bekommen muss. Denn neben größeren Ausgaben für die Beschaffung von Materialien infolge der Lieferengpässe muss das Management auch Lösungen dafür finden, dass in der Logistik Preise in die Höhe schnellen. Dieser Trend dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte andauern, erklärte der Vorstand in einer Konferenz mit Journalisten.

Nimmt man das alles zusammen, solle der Gewinn aus fortgeführten Geschäften entsprechend nun nur noch im unteren Bereich der anvisierten Spanne von 1,8 bis 1,9 Milliarden Euro liegen, teilte der im Dax notierte Konzern weiter mit. Die operative Marge solle nur noch etwa auf dem Vorjahresniveau von 9,4 Prozent liegen. Zuvor hatte Adidas 10,5 bis 11 Prozent in Aussicht gestellt. Und auch die Bruttomarge soll mit 50,7 Prozent etwas geringer ausfallen als bislang prognostiziert. Der Wert läge damit in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Beim Umsatz erwartet der Vorstand hingegen weiter ein währungsbereinigtes Wachstum um 11 bis 13 Prozent. Zwar dürften die fehlenden Erlöse in China und Lieferkettenengpässe die Entwicklung um rund 200 Millionen Euro belasten. Allerdings hofft das Unternehmen, dass seine anderen Regionen in Nord- und Lateinamerika, EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) und Asien-Pazifik so wachsen wie geplant.

Diese machen nach Unternehmensangaben mehr als vier Fünftel des Gesamtumsatzes aus. Die Dynamik der Märkte dürfte den Umsatzrückgang in China auch dank einer starken Auftragslage kompensieren. Bedeutet im Umkehrschluss aber auch: Solange es in der Volksrepublik zu Lockdowns kommt, fehlen dem Sporthersteller essenzielle Einnahmen.

Zudem stehen die Prognosen unter Vorbehalt. So müsse sich die geopolitische Situation in China von Negativeffekten weiter und beständig erholen. Zudem dürfte es bei der Annahme nicht zu weiteren Lockdowns in chinesischen Großstädten kommen wie im dritten Quartal des vergangenen Jahres.

Die gesenkten und konkretisierten Jahresziele dürften dazu führen, dass Branchenexperten ihre Annahmen für das laufende Jahr aktualisierten, vermutete Grace Smalley von der US-Bank JPMorgan. Ähnlich äußerte sich Analyst Piral Dadhania von der kanadischen Bank RBC: Die Senkung der Jahresprognose bedeute etwa zehn Prozent Korrekturbedarf für die Markterwartung an das operative Ergebnis.

Im Auftaktquartal hatte das Unternehmen indes etwas mehr erlöst als von Analysten erwartet. So stieg der Umsatz von Januar bis März im Jahresvergleich leicht auf 5,3 Milliarden Euro. Dabei profitierte der Konzern aber auch von der Euro-Schwäche. Währungsbereinigt sank der Erlös allerdings um drei Prozent. Zuwächse verzeichnete Adidas in Nord- und Lateinamerika sowie in EMEA, hatte aber in China und Asien-Pazifik mit dem herausfordernden Marktumfeld und den Lockdowns zu kämpfen.

Weil der Vorstand aber deutlich mehr Geld in Werbung stecken musste, sank das Betriebsergebnis um 38 Prozent auf 437 Millionen Euro. Wegen der deutlich höheren Beschaffungs- und Frachtkosten ging die Bruttomarge um 1,9 Prozentpunkte auf 49,9 Prozent zurück, sie liegt damit unter dem für das Gesamtjahr anvisierten Wert. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften brach um fast 40 Prozent auf 310 Millionen Euro ein.

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