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Werbung

Adidas will mit Gewinn Milliarden-Euro-Grenze knacken

Von
DPA
Veröffentlicht am
today 03.11.2016
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Es ist sein erster öffentlicher Auftritt als neuer Adidas-Chef. Wenn Kasper Rorsted an diesem Donnerstag Quartalszahlen des Sportartikelkonzerns erläutert, wird der Däne dabei schwerlich an seinem Vorgänger Herbert Hainer vorbeikommen. Denn was immer er an Bilanzzahlen präsentiert – sie sind Teil der Erfolgsgeschichte des Ende September ausgeschiedenen Herbert Hainer.


Florierende Geschäfte haben den Sportartikelhersteller Adidas weiter nach vorn gebracht. - adidas



Der hatte es nach einer schweren Krise von Adidas im Jahr 2014 noch mal allen gezeigt und den fränkischen Dax-Konzern wieder auf die Erfolgsspur gesetzt. "Adidas ist in Topfom" hatte Hainer noch bei der Vorlage der Halbjahreszahlen Anfang August verkündet – und dies mit atemberaubenden Wachstumsraten belegt.

Diese belegen auch die Zahlen aus dem dritten Quartal. Vor allem die Hausmarke Adidas mit ihren Sport- und Lifestyleprodukten war gefragt. Dadurch stieg der Konzernumsatz um knapp 14 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 11,5 Prozent auf 563 Millionen Euro. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft stieg um rund 15 Prozent auf 387 Millionen Euro.

Der Konzern bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz soll währungsbereinigt im hohen Zehnprozentbereich wachsen. Beim Gewinn traut sich Adidas zu, die zu knacken. Die Fußballeuropameisterschaft und die Olympischen Spiele sind Treiber. Adidas feierte zuletzt aber auch große Erfolge mit modischen Lifestyle-Artikeln und konnte prominente Werbeträger aus dem Showbusiness gewinnen. Allerdings werden Restrukturierungskosten bei der Fitness-Tochter Reebok anfallen, die das Betriebsergebnis im vierten Quartal mit 20 Millionen Euro belasten werden.

Der neue Adidas-Chef Kasper Rorsted Foto: Adidas - Foto: Henkel


Mit einigen kritischen Knackpunkten muss sich der neue Adidas-Chef dennoch auseinandersetzen. Erz-Rivale Nike beispielsweise, aber auch der kleinere Konkurrent Under Armour wirtschaften profitabler als Adidas. Das liegt aus Sicht von Christian Schwenkenbecher von der Privatbank Hauck & Aufhäuser vor allem an dem Heimvorteil der beiden US-Wettbewerber. Die USA sind der wichtigste Sportmarkt der Welt. Adidas hat sich daher auch in den vergangenen Jahren schwer ins Zeug gelegt, um bei den dortigen Verbrauchern wieder stärker angesagt zu sein.

Auf dem Weg zu einem neuen Rekordjahr verschärft adidas das Trainingsprogramm für seine US-Tochter Reebok. Das auf Fitness spezialisierte Unternehmen entwickle sich deutlich langsamer als die Hausmarke Adidas, aber auch als die Konkurrenz, zählte der seit Oktober amtierende Adidas-Chef Kasper Rorsted am Donnerstag die Mängel der Tochter auf. Auch die Profitabilität liege weit unter dem Gruppen-Durchschnitt. "Es ist an der Zeit, zurück ins Gym zu gehen und die Anstrengungen zu verdoppeln."

Für die Beschäftigten bedeutet dies vor allem, dass sie sich auf Einschnitte einstellen müssen: Geplant ist der Abbau von 150 Jobs. Zudem wird etwa die Hälfte der Outlets und Läden von Reebok in Nordamerika geschlossen. Auch der Umzug der Reebok-Mannschaft in eine neue Zentrale in Boston ist vorgesehen. All das werde helfen, die Tochter wieder stärker zu machen, glaubt Rorsted.

Reebok - keine Erfolgsstory
Reebok gehört nun schon zehn Jahre zum Adidas-Konzern. Der Kauf brachte aber bislang nicht den gewünschten Erfolg. Eigentlich wollte Adidas mit der Übernahme einen besseren Stand auf dem US-Markt erhalten und Nike das Leben schwer machen. Doch dann dauerte die Neuausrichtung auf den Fitness-Sport zunächst länger als gedacht und auch beim Umsatz haperte es zwischendurch. Zwar legen die Reebok-Erlöse insgesamt jetzt seit 14 Quartalen wieder zu. In den USA, dem wichtigsten Sportmarkt der Welt und der Heimat von Reebok, ist Wachstum seit drei Jahren hingegen Fehlanzeige.

Dies hatte in der Branche auch immer wieder zu Spekulationen geführt, Adidas werde sich von Reebok trennen. "Reebok ist ein wichtiger Teil der Adidas-Gruppe", trat Rorsted dem entgegen. Der Manager machte aber auch klar, dass seine Geduld nicht unendlich ist. Wie in jedem Sport müsse jedes Mannschaftsmitglied seinen Beitrag zum Gesamterfolg des Teams leisten, sagte er.

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