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Veröffentlicht am
04.05.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Adler droht das Geld auszugehen

Veröffentlicht am
04.05.2021

Bei Adler droht das endgültige Aus: Die Sanierung der Modemarktkette könnte durch das Ausbleiben eines Darlehens aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds scheitern, teilt Adler mit. Auf dem Spiel stünden dann 3.200 Arbeitsplätze. 

Die Modemarktkette steht möglicherweise vor dem endgültigen Aus. - Adler


Obwohl sich das Unternehmen in Verhandlungen mit mehreren Investorengruppen befindet, droht de Unternehmen angesichts der "Bundes-Notbremse" das Geld auszugehen. 

Der Vorstand appelliert deshalb offenbar schon seit Wochen an die verantwortlichen Bundesminister Olaf Scholz und Peter Altmaier, die Blockadehaltung aufzugeben und einer Unterstützung durch den von der Bundesregierung etablierten Fonds zuzustimmen.

Durch die nochmalige bundesweite Verschärfung des Lockdowns seit dem 23. April benötigt Adler laut eigenen Aussagen eine zusätzliche Finanzierung von rund 10 Mio. Euro. 

Der Konzern arbeitet seit dem 12. Januar an einer Sanierung im Zuge eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Über die Sicherung eines Massenkredits und rigoroses Kostenmanagement war es trotz weitgehender Schließung fast aller 140 Standorte in Deutschland gelungen, die Finanzierung des operativen Geschäfts bis jetzt zu gewährleisten.

"Es ist ein Drama, dass Adler jetzt, wo es Hoffnungen auf ein Ende der Lockdowns angesichts dynamisch steigender Impfzahlen und wieder sinkender Inzidenzen gibt, nun in eine immer schwierigere Lage kommt. Wir tun alles dafür unseren rund 3.200 Mitarbeitern eine Zukunft zu geben. Vor der Pandemie war Adler schließlich ein finanziell gesundes Unternehmen und ist unverschuldet in diese Krise geraten", kommentiert Thomas Freude, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Ziel des Vorstands sei es, das Unternehmen im Zuge des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung über einen Insolvenzplan zu sanieren. Die notwendigen vorbereitenden Maßnahmen hierfür und zur Investorensuche laufen nach Plan und sollen eigentlich bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Zur Unterstützung für diesen Prozess wird der Vorstand von Rechtsanwalt Dr. Christian Gerloff, Gerloff Liebler Rechtsanwälte, einem ausgewiesenen Experten für Restrukturierungs- und Insolvenzfälle im textilen Einzelhandel unterstützt. Zum vorläufigen Sachwalter hat das Amtsgericht Rechtsanwalt zudem Tobias Wahl, Kanzlei Anchor Rechtsanwälte, bestellt.

Adler war mit solider Bilanz und Rekord-Liquidität in die Corona-Pandemie gegangen. Das Ebitda lag bei 70,3 Mio. Euro, der Nachsteuergewinn bei 5,1 Mio. Euro. Die Umsatzrückgänge aus den Lockdowns seit März 2020 belaufen sich auf rund 280 Mio. Euro.

Die Tochtergesellschaften in Österreich, der Schweiz und Luxemburg sind nicht von der Insolvenz betroffen. Die 24 Filialen in Österreich, zwei in der Schweiz und drei in Luxemburg sind zum Großteil wieder geöffnet. Der Onlinehandel der Kette wächst insgesamt mit einer Quote von 36 Prozent.

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