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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
25.03.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Aeffe schließt 2020 mit einem Nettoverlust und einem Umsatzrückgang von 23% ab

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
25.03.2021

Wenig überraschend hat die Pandemie das Jahresergebnis von Aeffe belastet. Der italienische Modekonzern, der mit Eigenmarken (Alberta Ferretti, Philosophy, Moschino und Pollini) und Lizenzen (u.a. Jeremy Scott) aktiv ist, schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzrückgang von 23,4 % (-23,3 % bei konstanten Wechselkursen) auf 269,1 Mio. Euro ab.

Der Umsatz von Alberta Ferretti ist 2020 um 44% gesunken - @albertaferretti


Im Berichtsjahr wurde ein Verlust von 21,4 Millionen Euro ausgewiesen, verglichen mit einem Gewinn von 11,7 Millionen Euro im Vorjahr. Der bereinigte Jahresfehlbetrag unter Berücksichtigung der Effekte aus der Erstanwendung des IFRS-16-Standards beläuft sich auf 16,3 Mio. Euro.

Das Betriebsergebnis (Ebit) entwickelte sich von einem Überschuss von 25,1 Millionen Euro im Jahr 2019 zu einem Defizit von 24,5 Millionen im Folgejahr. Der Bruttobetriebsgewinn (Ebitda) von Aeffe beträgt hingegen 4,5 Mio., gegenüber 53,1 Mio. im Jahr 2019.

Um die Auswirkungen der Pandemie zu begrenzen, hat das Unternehmen seine Fixkosten stark gesenkt und gleichzeitig die Beziehungen zu seinen Geschäftspartnern, insbesondere in Asien, sowie seine digitalen Aktivitäten, vor allem in Bezug auf Kundenservice und Kommunikation, verstärkt.

"Die Gruppe hat effektive Managementfähigkeiten in finanzieller und marketingtechnischer Hinsicht bewiesen. Im Jahr 2020 wurden neue und bedeutende Initiativen gestartet, die Teil der zukünftigen Entwicklungsstrategie sein sollen", so der Vorstandsvorsitzende Massimo Ferretti in einer Erklärung. Unter den Investitionen, die 2020 getätigt wurden, sind "die Optimierung des Remote-Showrooms, das Wachstum auf E-Commerce-Plattformen und die Travel-Retail-Projekte in Greater China" zu nennen.
 
Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen Umsatzrückgänge in allen Segmenten, Marken, Regionen und Vertriebskanälen. Am besten schneidet wieder einmal das Label Moschino ab, das im Konzern immer mehr an Gewicht gewinnt und mittlerweile 80 % des Gesamtumsatzes ausmacht, gegenüber 75 % im Jahr 2019.

Mit einem Umsatz von 215,4 Millionen Euro im Jahr 2020 sank der Umsatz der Marke bei konstanten Wechselkursen nur um 17,8%, verglichen mit einem Rückgang von 26,4% bei Lorenzo Serafinis Philosophy, wo der Umsatz 13,4 Millionen betrug. Bei Pollini sank der Umsatz um 37,7% auf 22,4 Millionen, während er bei Alberta Ferretti um 44,3% auf 14,6 Millionen zurückging. Die Umsätze aus den sonstigen Aktivitäten des Unternehmens sanken um 60,9 % auf 3,3 Mio.
 
Italien, mit einem Anteil von 45% der Hauptmarkt für die Gruppe mit Sitz in San Giovanni in Marignano bei Rimini, verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 24,2%. Europa ohne Italien begrenzte den Rückgang auf 4,9 %. In Asien und dem Rest der Welt betrug der Rückgang 37,6 % – Greater China fiel um 35 % mit einer deutlichen Erholung im vierten Quartal – während in Amerika die Umsätze in diesem Zeitraum um 36,2 % sanken.
 
Zum 31. Dezember verfügte Aeffe über 59 direkt betriebene Geschäfte und 144 Franchise-Geschäfte, also insgesamt 203 Monobrand-Stores; im Vorjahr waren es 224. Der Einzelhandel trug 24% zum Umsatz der Gruppe bei und verzeichnete im Berichtszeitraum einen Rückgang von 32,2%, während der Umsatz im Großhandel (der 72% des Gruppenumsatzes ausmacht) um 19,9% zurückging.

Trotz der Unsicherheit, die immer noch über den Märkten schwebt, ist der Konzern zuversichtlich und sieht sich ermutigt durch "Anzeichen einer Verbesserung im letzten Quartal" und eine gute Reaktionsfähigkeit seiner Marken, wobei die aktuelle Verkaufskampagne für den Herbst-Winter 2021/22 " über den Erwartungen liegende Ergebnisse" erzielt habe.

Neben China setzt Aeffe auf Europa, insbesondere auf Großbritannien, wo die Kampagne bereits gut angelaufen sei, aber auch auf die USA und den Nahen Osten. "Die Gruppe wird sich weiterhin auf die Stärkung des Online-Geschäfts, der digitalen Kommunikation und des Vertriebs in ihren strategischen Märkten wie Asien konzentrieren", wie es in der Erklärung heißt.

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