Ahlers arbeitet am Turnaround

Bestätigt: Auch die finalen Zahlen für das erste Halbjahr 2018/19 zeigen, dass die Ahlers AG weiter mit Verlusten zu kämpfen hat. Den Turnaround sieht Vorstandsvorsitzende Dr. Stella A. Ahlers jedoch in durchaus greifbarer Nähe.

Ahlers AG

Gerade hatten sich die Herforder mit Baldessarini seit langem wieder auf der Premium präsentiert.

Die Premium-Marke, mit der der Männermode-Spezialist jetzt sogar Sneakers anbietet, stellt nach wie vor einen zentralen Baustein im Portfolio des Modeunternehmens dar.   

Positive Akzente setzt weiterhin auch das Jeans-Geschäft der Ahlers-Marke Pioneer. Auch der eigene Retail in Osteuropa und das E-Commerce-Geschäft entwickelten sich mit einem Plus von 8,6 und 4,6 Prozent positiv. 

Das Ergebnis vor Ertragsteuern sei vor allem wegen Sondererträgen im Vorjahreszeitraum um 1,2 Millionen Euro gesunken, heißt es aus Herford. 

Die Umsatzentwicklung wird nach wie vor durch ein zähes Geschäft mit Anzügen und Jacken beeinflusst. Der Rückgang liegt am Ende bei 2,9 Millionen Euro. Darin enthalten ist u.a. auch ein Umsatzminus von 1,1 Millionen Euro durch das auslaufende Outdoor-Geschäft mit Jupiter.

"Wir haben das Maßnahmenprogramm zur Ertrags- und Effizienzsteigerung abgeschlossen und bewegen uns im laufenden Geschäftsjahr innerhalb der Planung. Das E-Commerce-Geschäft wuchs in den ersten sechs Monaten 2018/19 kräftig", so Dr. Ahlers. 

Der Vorstand bestätigt die Prognose eines Rückgangs des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich und eher leicht unterhalb der Halbjahresrate.

"In der aktuell schwierigen Marktlage kommt uns unsere starke Finanzposition zugute mit hoher Eigenkapitalquote und steigendem Cashflow", fügt Stella Ahlers hinzu. 

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