×
1 781
Fashion Jobs
MARC CAIN
Specialist – Retail Organisation (M/W)
Festanstellung · BODELSHAUSEN
RALPH LAUREN
Payroll Specialist (M/W/D)
Festanstellung · MÜNCHEN
KARSTADT
Produktmanager (w/m/d) Eigenmarken Home
Festanstellung · Essen
KARSTADT
Produktmanager (w/m/d) Eigenmarken Haushalt
Festanstellung · Essen
KARSTADT
Einkäufer (w/m/d) - Für Den Bereich Uhren/Schmuck
Festanstellung · Essen
L'OREAL GROUP
Senior Product Manager (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
KARSTADT
Product Owner Onlineshop / Marketplace (w/m/d)
Festanstellung · Köln
HEADHUNTING FOR FASHION
Consultant / Headhunter (M/W/D)
Festanstellung · DÜSSELDORF
ADIDAS
Product Manager Ftw bu Originals & Style (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Product Manager Ftw bu Originals & Style (M/F/D) 1
Festanstellung · Herzogenaurach
HEADHUNTING FOR FASHION
Brand Director Sportsbrand (M/W/D) Norddeutschland
Festanstellung · BREMEN
HEADHUNTING FOR FASHION
Head of Product Management Streetwear Norddeutschland
Festanstellung · HANNOVER
C&A
Junior Business Process Specialist (M/F/D) Warehousing & Transport
Festanstellung · Düsseldorf
ADIDAS
Product Manager Ftw bu Originals & Style (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
L'OREAL GROUP
(Junior) Business Intelligence Analyst
Festanstellung · Düsseldorf
C&A
Business Controller (M/F/D) Transformation
Festanstellung · Düsseldorf
KARSTADT
Personalentwicklungsreferent / Trainer (w/m/d)
Festanstellung · Essen
RALPH LAUREN
IT Client Services Supporttechniker (M/W/D)
Festanstellung · MÜNCHEN
MEIN FISCHER SEIT 1832
Einkäufer Herren (M/W/D)
Festanstellung · LEIPZIG
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · KARLSRUHE
C&A
HR Process Specialist (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
C&A
Senior Business Process Specialist (M/F/D) System Implementation & Project Management
Festanstellung · Düsseldorf

Alibaba warnt vor Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs auf den E-Commerce-Umsatz

Von
Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 14.02.2020
Lesedauer
access_time 3 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Die Alibaba Group Holding Ltd gab für das laufende Quartal eine Umsatzwarnung für ihr E-Commerce-Geschäft bekannt. Die Coronavirus-Epidemie in China belastet die Zulieferketten und Lieferungen des Konzerns.



Im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Finanzergebnissen des dritten Quartals 2019 (Stichtag: 31. Dezember 2019) informierte die Geschäftsleitung über die wahrscheinlichen Auswirkungen der Epidemie. Im abgeschlossenen Quartal übertraf das Unternehmen jedoch die Erwartungen der Analysten und erzielte mit dem jährlichen Shopping-Event Singles‘ Day eine Rekordanzahl an Transaktionen.

CEO Daniel Zhang erklärte, die verspätete Wiederaufnahme der Arbeit nach dem Mond-Neujahrsfest habe Händlern aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus, an dem in China mehr als 1350 Menschen gestorben und Tausende mehr erkrankt sind, zu schaffen gemacht und zu Verspätungen bei der Auftragserfüllung geführt.

Die Lieferungen von Lebensmitteln gingen im Jahresvergleich zurück, da aufgrund des Ausbruchs zahlreiche Restaurants geschlossen blieben. Und obwohl das Unternehmen in seiner Supermarkt-Kette Hema eine erhöhte Nachfrage registrierte, wurde es durch eingeschränkte Lieferkapazitäten gebremst.

Laut Finanzchefin Maggie Wu verzeichnen die meisten Alibaba-Geschäfte, die sich auf den Verkauf von Produkten stützen, im laufenden Quartal Umsatzeinbußen.

"Wie andere Unternehmen sind wir gegenüber Angebot und Nachfrage nicht immun", erklärte sie. "Ihre Erholung und ihr langfristiger Erfolg wird sich in langfristiges Wachstum für die Alibaba Group umwandeln". Weiter erklärte Maggie Wu, dass die Messaging App des Unternehmens, DingTalk, während der Krise ein "explosionsartiges Wachstum" verzeichnete, da Unternehmen und Schulen die App für Fernarbeit und Onlineunterricht verwenden.

"Der Umsatz von Alibaba in den kommenden Quartalen wird durch die Auswirkungen des Coronaviren-Ausbruchs sicherlich direkt betroffen sein. Doch die Geschäftstätigkeit des Unternehmens kann dem kurzen Abschwung standhalten, das Cloud Computing-Geschäft dürfte deutlich zu einer positiveren Prognose beitragen", beschwichtigte Jesse Cohen, Senior Analyst bei der Finanzmarkt-Plattform Investing.com.

QUARTALSUMSATZ ÜBER DEN ERWARTUNGEN

Ende Jahr erzielt Alibaba generell die stärksten Umsatzzahlen, da in diesem Quartal jeweils der gigantische Shopping-Event Singles' Day stattfindet. Im vergangenen November setzte das Unternehmen an diesem einen Tag rekordhohe USD 38,4 Milliarden (EUR 35,4 Mrd.) um.

Die Haupteinnahmequelle von Alibaba bilden Werbeflächen und Werbedienstleistungen, die an Drittanbieter auf den E-Commerce-Plattformen Taobao und Tmall verkauft werden.

Das Unternehmen erklärte, es unterstütze den Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie durch die Gewährleistung der Versorgung mit Bedarfsgegenständen und die Einführung von Hilfsmaßnahmen für seine Händler.

MYBank, eine Abteilung der Schwestergesellschaft von Alibaba, Ant Financial, versprach im Zuge der Epidemie Anleihen in Höhe von CNY 20 Milliarden (EUR 2,6 Mrd.) für chinesische Unternehmen.

Die Epidemie, die ihren Ursprung in der Stadt Wuhan nahm, zwang mehrere Unternehmen dazu, Angestellte zu entlassen und günstigere Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Für viele war die Wiederankurbelung der Produktion nach dem verlängerten Mond-Neujahrsfest problematisch, da auch die Lieferketten beeinträchtigt wurden.

Alibaba wird oft als Spiegel der Gesundheit von Chinas Verbraucherwirtschaft gesehen, die in Peking für ein anhaltendes Wirtschaftswachstum als entscheidend erachtet wird.

Die Epidemie dürfte die chinesische Wirtschaft zusätzlich belasten, kurz nachdem die Regierung Hoffnungen gehegt hatte, eine vorläufige Einigung im langwierigen Handelskrieg mit den USA könnte die Situation lockern.

Im Kerngeschäft von Alibaba stieg der Umsatz im Berichtsquartal um 38 Prozent auf CNY 141,48 Milliarden (EUR 18,66 Mrd.), während der Umsatz im Cloud Computing-Geschäft um ganze 62 Prozent auf CNY 10,72 Milliarden (EUR 1,14 Mrd.) kletterte.

Der den Stammaktionären zurechenbare Reingewinn stieg von CNY 33,05 Milliarden (EUR 4,36 Mrd.) auf CNY 52,31 Milliarden (EUR 6,90 Mrd.). Ausschließlich vergleichsstörender Posten erzielte Alibaba einen Gewinn von CNY 18,19 (EUR 2,40) pro American Depository Share (ADS). Analysten waren laut IBES-Daten von Refinitiv von CNY 15,75 (EUR 2,07) ausgegangen.

Der Gesamtumsatz stieg um 38 Prozent auf CNY 161,46 Milliarden (EUR 21,29 Mrd.), was ebenfalls über den Schätzungen von CNY 159,28 Milliarden (EUR 21,00 Mrd.) lag. Die Aktien des Unternehmens gewannen in den USA vorbörslich fast 1 Prozent und wurden zu USD 226,30 (EUR 208,43) gehandelt.

© Thomson Reuters 2020 All rights reserved.