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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
01.09.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Allbirds bereitet "nachhaltigen" Börsengang vor

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
01.09.2021

Die Schuhmarke Allbirds hat in den USA den lang erwarteten Antrag für den Börsengang (IPO) eingereicht. Das Unternehmen profitiert vom steigenden Interesse der Verbraucher an umweltfreundlichen Produkten. Es plant einen Börsengang an der Technologiebörse NASDAQ, die bei vielen Technologiefirmen und Start-ups beliebt ist. Sie wird unter dem Börsenkürzel BIRD notiert.


Allbirds


Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco sprach von einem "nachhaltigen" Börsengang und rückte dabei verschiedene Umwelt-, Unternehmensführungs- und Sozialstandards (ESG) in den Vordergrund.

Allbirds erklärte, das Unternehmen wolle "ein Wegbereiter für ein Rahmengerüst sein, um andere Unternehmen bei nachhaltigen Börsengängen zu unterstützen. Wir wollen mit dem Börsengang von Allbirds eine Grundlage schaffen, die andere Unternehmen in Zukunft für nachhaltige Börsengänge werden nutzen können".

Mit diesem ehrgeizigen Ziel vor Augen dürfte der Börsengang von der Branche noch genauer beobachtet werden. Zusätzlich zum Nachhaltigkeitsfokus will das sechsjährige Unternehmen mit dem IPO frisches Kapital in die Kassen spülen. In der jüngsten Finanzierungsrunde sicherte sich Allbirds USD 100 Millionen, was den Gesamtwert des Unternehmens auf USD 1,7 Milliarden (EUR 1,4 Mrd.) anhob. Unter den aktuellen Anlegern befindet sich der ASOS-Investor T Rowe Price, der mit der Übernahme eines 10-Prozent-Anteils an Boohoo in dieser Woche selbst Schlagzeilen machte.

Allbirds wurde mit seinen wollbasierten Sportschuhen relativ schnell bekannt und erntete bereits beim Launch großes Lob für den Tragekomfort und die Performance der angebotenen Schuhe. Auch hinsichtlich der geringen Klimabelastung schnitt das Unternehmen gut ab. 98 Prozent der Produkte werden zum vollen Preis verkauft und 53 Prozent der Kunden tätigen wiederholte Einkäufe. Das Unternehmen ist preislich gut aufgestellt und erfreut sich hoher Kundentreue.

Mit dem in 35 Ländern erhältlichen Sortiment setzte Allbirds 2020 fast USD 220 Millionen (EUR 186 Mio.) um. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs betrug der Umsatz rund USD 118 Millionen (EUR 99 Mio.). Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich von USD 1,3 Millionen (EUR 1,1 Mio.) im Vorjahr auf über USD 15 Millionen (EUR 13 Mio.), doch ergibt sich unter dem Strich noch immer ein Fehlbetrag. Der Verlust stieg von USD 14,5 Millionen (EUR 12,2 Mio.) im Jahr 2019 auf USD 25,9 Millionen (EUR 21,9 Mio.) im Berichtsjahr.

Das Unternehmen rechnet in den kommenden Jahren mit einem starken Wachstum, doch geht es weiterhin von anhaltenden Verlusten aus. Außerdem seien immer mehr Nachahmer-Produkte auf dem Markt.

Dennoch ist Allbirds überzeugt, dass die "verwaschenen Grenzen zwischen Zuhause, Fitnessstudio und Spaß" den Markt weiter positiv beeinflussen werden und das digitale Wachstum mit hohem Tempo zunehmen wird. Laut Börsenantrag hat das Unternehmen im vergangenen Jahr fast USD 195 Millionen (EUR 165 Mio.) online umgesetzt.

Die Pandemie wirkte sich negativ auf die physischen Verkaufsstellen aus, deren Anteil am Gesamtumsatz von 17 Prozent im Jahr 2019 auf nur 11 Prozent im Berichtsjahr zurückging. Doch mit der Eröffnung neuer Stores und den bestehenden 27 Läden dürften sich diese Proportionen weiterentwickeln. Darüber hinaus befinde sich das Unternehmen in "der Anfangsphase der Erschließung Hunderter potenzieller Locations".

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