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Veröffentlicht am
06.10.2009
Lesedauer
3 Minuten
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Alltags-Look mit Klasse bei Céline, McCartney und Chanel

Von
DPA
Veröffentlicht am
06.10.2009

Paris (dpa) - Der Einstand der britischen Star-Designerin Phoebe Philo im französischen Modehaus Céline fiel bei den Pariser Prêt-à- Porter-Schauen ausgerechnet auf den selben Tag wie die Präsentation ihrer früheren Vorgesetzten Stella McCartney. Der Werdegang der Modemacherinnen, die zu Anführerinnen einer neuen Designer-Generation aufstiegen, weist starke Parallelen auf. Als Philo, die zuvor als Stellas Assistentin im Modehaus Chloé gearbeitet hatte, ihre Studienkollegin und langjährige Freundin 2001 ablöste, wurden ihre Kollektionen dauernd verglichen. Längst sind beide bei Chloé weg, haben geheiratet, Kinder bekommen und die «rockige» Phase hinter sich gelassen. Dass sie auch als gereifte Mittdreißigerinnen zum modischen Sprachrohr ihrer Altersgenossen taugen, bewiesen sie am Montag mit ihren Damenkollektionen für Frühjahr/Sommer 2010. Sie glänzten mit sehr eigenständigen Entwürfen.

Chanel, Celine
Phoebe Philo bei Céline Foto : AFP

Geradezu atemberaubend schön wirkten Philos Modelle bei Céline. Das Publikum schien den Atem anzuhalten, und das bei glasklaren Entwürfen ohne Chichi. Die Schnitte sind derart präzise, die Materialien so luxuriös, dass jedes Modell Noblesse ausstrahlte. Philo startete mit schwarzen Minikleidern sowie Glattleder-Shirts zu kurzen Röcken aus fein gemachtem Sackleinen mit Lederkanten und zeigte dann weiße Hemdblusenkleider, Army-Jäckchen mit Couture-Appeal und fließende Seidenblusen oder -röcke in Beige-, Rosé- und Brauntönen. Hochelegant kamen Marlene-Hosen zu puderfarbenen Stretch- Shirts daher, die mit glitzernden Applikationen in Schwarz geschmückt waren. Hohe Sandalen mit Keilabsätzen unterstrichen den hochmodernen Eindruck.

Stella McCartney hatte am Morgen in ihrer eigenen Kollektion einen Mix aus Rustikalem - Röcke aus gewaschenem Denim sowie 70er-Jahre- Elemente wie abstrakte Blumendrucke - und damenhafter Eleganz mit schräg geschlossenen Rohseidenblazern gezeigt. Ein Knaller der kommenden Saison werden ihre lockeren Haremshosen in Violett oder Hellbeige sein, die im Schritt nicht so tief gehen wie übliche Modelle und daher tragbarer sind. Hippie-Look bekam hier Pariser Chic verpasst - dank scharfkantiger Plissierungen kamen Rüschenkleider und Hängerchen ohne Walle-Walle-Look aus.

Chanel, Celine
Stefano Pilati für Yves Saint Laurent. Foto : AFP

Dass Stellas Freundin, die Schauspielerin Gwyneth Paltrow, ihr Mann und ihre Kinder sowie Vater Paul McCartney in der Schau saßen, gab dem Ganzen einen familiären Touch. Und wirkte bei allem Glamour auch wie reales Leben mit «normalen Beziehungen». Genau das ist der Clou bei Philo und McCartney: Sie stellen Identifikationsfiguren dar und erden die Mode. Neben dem massiven Trend dieser Schauenwoche zu Lingerie-Look gibt es eine starke Hinwendung zu einen tragbaren gefälligen Look mit Röcken in allen Längen, lockeren Hosen, soften Blusen und freundlichen Farben. Genau dafür stehen die beiden Engländerinnen.

Karl Lagerfeld hatte sich am Dienstagmorgen bei Chanel von einem Landsitz der französischen Königin Marie Antoinette (1755-1793) inspirieren lassen - die Schäferspiele der Adligen von einst muteten bei ihm modern und überhaupt nicht alltagsfern an. Barocke Krinolinen (Reifröcke) nahm er in Form glockiger Miniröcke auf und setzte Details wie Stoffblüten oder Puffärmel subtil ein. Tweedkostüme in Naturtönen mit «heuartig» zerzupftem Waffelmuster, Leinenstrukturen, Perlenbesatz und wunderhübsche Cocktailkleider in Pudertönen mit aufgestickten Gold- oder Silberornamenten schmeicheln jeder Frau. Einen zusätzlichen «ländlichen» Anstrich erhielt die Kollektion durch zerzauste Hochsteckfrisuren sowie Clogs mit dicken Absätzen.

Yves-Saint-Laurent-Designer Stefano Pilati zeigte Seidenkleider mit Rüschen neben minimalistischen Bleistiftröcken, Lederteilen und soften Hosen. Monochromes Schwarz, Weiß oder Eisfarben prägten die Kollektion. Alles war gut geschnitten, doch fehlte Pilatis sonstige Exzellenz. Erdbeermuster gingen am Trend zum Gefälligen vorbei.

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