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Von
Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
30.10.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Amazon rechnet trotz pandemiebedingter Ausgaben mit starkem Weihnachtsumsatz

Von
Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
30.10.2020

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umsatzprognose rechnet der amerikanische Onlineriese Amazon angesichts des pandemiebedingten Onlineshopping-Booms mit einem Umsatzanstieg im Weihnachtsgeschäft und höheren Kosten im Zusammenhang mit Covid-19.


Amazon rechnet im vierten Quartal mit einem Nettoumsatz von USD 112 bis 121 Milliarden - Reuters


Die Aktien stiegen zunächst um 2 Prozent, der Kurs sank jedoch nachbörslich um 1 Prozent.

Seit dem Beginn des Virenausbruchs in den USA vor acht Monaten nutzen die Kunden die Dienstleistungen von Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln, Haushaltsgütern und für ihre medizinische Versorgung immer mehr. Während physische Ladengeschäfte schließen mussten, stellte Amazon über 400.000 neue Mitarbeiter ein und erwirtschaftete im soeben beendeten Quartal USD 6,3 Milliarden Gewinn – der zweite Rekordprofit in Folge.

Dabei blieb der weltgrößte Onlinehändler im Fokus der Debatte über Arbeitsplatzbedingungen und anderer politischer Anliegen. Im Oktober warfen Anhänger der Demokratischen Partei dem Unternehmen vor, gegenüber den Händlern auf seiner Plattform eine "Monopolstellung" innezuhaben, was Amazon bestreitet. Seit Ausbruch der Pandemie erkrankten über 19.000 Arbeitnehmer von Amazon in den USA an Covid-19, und einige Angestellte fordern die Schließung bestimmter Standorte.

Amazon trug diesem Umstand in der jüngsten Prognose Rechnung. Covid-19 schlägt in der Weihnachtssaison voraussichtlich mit Kosten in Höhe von rund USD 4 Milliarden zu Buche, im vergangenen Quartal waren es USD 2,5 Milliarden. Das Unternehmen lässt die Mitarbeitenden auf die Krankheit testen und stellt Schutzausrüstungen für neuen Angestellte zur Verfügung. Weiter seien die Arbeitsabläufe aufgrund der Social-Distancing-Maßnahmen in den Warenhäusern weniger produktiv. Dies sei einer der wichtigsten Kostenpunkte der pandemiebedingten Ausgaben, so CFO Brian Olsavsky in einer Analystenkonferenz.

Amazon rechnet für das kommende Quartal mit einem Gewinn zwischen USD 1,0 und USD 4,5 Milliarden, also weit weniger als den von den Analysten erwarteten Wert von USD 5,8 Milliarden. Dies berichtete das Finanzdaten-Unternehmen FactSet.

Das Weihnachtsgeschäft bleibt im Einzelhandel stark umkämpft – auch in der Cloud. Der traditionelle Lichtblick für das Unternehmen, die Cloud Computing-Abteilung Amazon Web Services (AWS), muss sich gegen die kleinere Konkurrentin Microsoft Corp behaupten, um ihren Anteil am riesigen Potenzial während der Pandemie – von Homeoffice bis hin zu Cloud-basierten Videospielen – zu verteidigen.

Im soeben beendeten dritten Quartal stieg der Umsatz von AWS um 29 Prozent, während Microsoft mit Azure Cloud 48 Prozent mehr Umsatz erzielte.

‘Knappe Kapazitäten’

Der Umsatz von Amazon dürfte dennoch auf neue Rekorde zusteuern. Jeff Bezos, Amazon-CEO und reichster Mann der Welt, erklärte in einer Pressemitteilung: "Wir sehen mehr Kunden als je zuvor, die ihre Geschenke früh einkaufen. Das ist nur eines von vielen Vorzeichen für eine beispiellose Weihnachtssaison".

Einige Analysten fragten sich deshalb, ob die Consumer-Sparte von Amazon mit den stetig steigenden Einkaufsvolumen während der Pandemie Schritt halten kann.

Das Unternehmen habe viel Zeit investiert, um eine Wiederholung der Saison 2013 zu vermeiden, als einige Kunden am Weihnachtstag ohne Geschenke verblieben. Amazon wickelt nun mehr Lieferungen intern ab. Außerdem verschob das Unternehmen in diesem Jahr den Amazon Prime Day, der üblicherweise im Juli stattfindet, auf Oktober, wodurch Kunden ihre Weihnachtsbestellungen bereits sehr früh aufgeben konnten.

CFO Brian Olsavsky erklärte den Journalisten, dass das Unternehmen gegenüber den Lieferschwierigkeiten seiner Partner im kommenden Quartal "nicht vollständig immun" sei. Der Online-Händler sei jedoch bereit für die Weihnachtssaison.

"Wir gehen davon aus, dass die Kapazitäten branchenweit eng sein werden – und wir bilden dabei keine Ausnahme", erklärte er. “Es steht den Kunden frei, früh einzukaufen".

Amazon rechnet im vierten Quartal des Geschäftsjahrs mit einem Umsatz zwischen USD 112 und 121 Milliarden (EUR 96 bis 104 Mrd.). Damit könnte das Unternehmen erstmals die 100-Milliarden-Dollar-Schranke überschreiten. Bereits im dritten Quartal erzielte der Onlinehändler einen weitaus besseren Umsatz, als Analysten wie Andrew Lipsman von eMarketer erwartet hatten.

"Es war zwar klar, dass die pandemiebedingte Umstellung auf den Onlinehandel den Umsatz von Amazon in die Höhe treiben würde, doch war es überraschend zu sehen, wie mühelos das Unternehmen eine bereits hohe Messlatte übertraf", so Lipsman.

 

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