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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
11.01.2016
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American Apparel: Rückkehr von Charney?

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
11.01.2016



American Apparel: Gründer Dov Charney will die Insolvenz nutzen, um wieder zum Zug zu kommen
Eigentlich hätte alles wieder gut werden sollen bei American Apparel, gut und unaufgeregt, wenn auch auf niedrigem Niveau. Nachdem die Modekette im Oktober einen Insolvenzantrag gestellt hatte und in Kürze mit einem Schuldenschnitt (Chapter 11-Plan) neu anfangen wollte, tritt jetzt Dov Charney, Visionär und (Potenz-gesteuertes) Schreckgespenst des Unternehmens, auf die Bildfläche. Er will offenbar verhindern, dass die Anleihegläubiger durch Umwandlung ihrer Forderungen in Eigenkapital seine Anteile verwässern und damit praktisch wertlos machen (was sie - nur am Rande bemerkt - bei der momentanen Bewertung ohnehin sind). Im Dezember hat Charney die Firma Cardinal Adivsors angeheuert, um Kapital für ein Übernahmeangebot zu sammeln. Über 200 Mio. Dollar soll Charney nun bereit sein, auf den Tisch zu legen. Damit stünde American Apparel besser da als beim ursprünglichen Plan, da mit seinem Angebot rund 170 Mio. Dollar statt der bislang erwarteten 80 Mio. Dollar in der Kasse wären. Damit könnten zum Ende des Gläubigerschutzes deutlich mehr Gläubiger befriedigt werden als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig sieht Charney sich als neuen Heilsbringer des Unternehmens. American Apparel „brauche zutiefst eine Neuorientierung auf seine historische Kreativität, Innovationskraft und Kunst“ erklärte er und hofft wohl darauf, dass er bei Gelingen seines Plans wieder auf den einen oder anderen Posten in „seinem“ Unternehmen zurückkehren könne. Ob er den eigenen Anforderungen gerecht werden kann, ist mehr als fraglich: Unter seiner Führung stieg American Apparel zwar zum wichtigen Player auf, aber gleichzeitig häuften sich aufgrund von einer Reihe gravierender Managementfehler am Ende auf jede Menge Schulden auf. Nach seiner Entlassung Ende 2014 konnten die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen den Abwärtstrend nicht stoppen, im Gegenteil vergrößerten sich die Verluste weiter. Per Ende September 2015 verbuchte American Apparel Umsätze von 385 Mio. Dollar bei einem Verlust von 65 Mio. Dollar. Als das Unternehmen im Oktober einen Insolvenzantrag stellte, standen knapp 400 Mio. Dollar Schulden auf der Aktivseite nur Werte in Höhe 200 Mio. Dollar gegenüber.
American Apparel selbst kommentierte die Offerte von Charney zurückhaltend: Man prüfe laufend im gewöhnlichen Betrieb eingehende Angebote“.

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