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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.01.2022
Lesedauer
2 Minuten
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André Leon Talley im Alter von 73 Jahren verstorben

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.01.2022

Der amerikanische Moderedakteur André Leon Talley ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Sein Tod wurde von der PR-Agentur TAA PR bestätigt. Die Ursache für seinen Tod ist noch nicht geklärt.

Photo: @andreleontalley


In seiner vier Jahrzehnte währenden Karriere hatte Talley leitende Positionen bei großen Modemagazinen inne und wurde zu einem Vorreiter in Sachen Diversität, lange bevor dieser Begriff geläufig wurde.
 
Nachdem er für Andy Warhols Interview gearbeitet – und im Studio 54 gefeiert – hatte, begann Talley seine Karriere im Modejournalismus bei WWD. Später wurde er Chef des Pariser Büros, eine Schlüsselrolle in der Modebranche als leitender Reporter in der wichtigsten Modemetropole der Welt.

Anschließend bekleidete er leitende Positionen bei Vanity Fair, House & Garden und vor allem bei Vogue, wo er bis 2013 als mitwirkender Redakteur tätig war. Während seiner Zeit bei der Vogue interviewte er unter anderem Rihanna auf dem roten Teppich der Met Gala und Michelle Obama für das Magazin.
 
Talley, der durch seine dröhnende Stimme, seine riesigen Kaftane und seine physische Präsenz sofort auffiel, war dafür bekannt, dass er in einer Branche, in der kritische Äußerungen oft absichtlich unterdrückt werden, seine Meinung sagte.
 
Er war außerdem Autor mehrerer Bücher, am bekanntesten ist sein 2020 erschienenes Buch "The Chiffon Trenches", in dem er seine langjährige Chefin Anna Wintour auf die Schippe nahm.
 
Der am 16. Oktober 1948 geborene Talley war mit einem trockenen Humor und einem unerschöpflichen Vorrat an Geschichten über Designer gesegnet.
 
Zu seinen zahlreichen Aufgaben in der Modebranche gehörte auch die Unterstützung des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art, die Beratung von Gianni Versace bei der Inszenierung seiner epischen Schauen und, was vielleicht am wichtigsten ist, sein Einsatz für Schwarze Models, Redakteure und Designer.
 
Letztes Jahr wurde ihm mitgeteilt, dass er mit dem Ordre des Arts et des Lettres, einer der höchsten Auszeichnungen Frankreichs, ausgezeichnet werden würde. Talley reagierte auf diese Nachricht gegenüber seiner Alma Mater WWD: "Von all der Bildung und den Erfahrungen, die ich in dieser Welt gesammelt habe, denke ich, dass dies für meine Herkunft und mein Volk sehr viel bedeutet. Ich hoffe, dass es die Menschen, die so aussehen wie ich, wirklich stolz machen wird. Ich bin sehr stolz darauf, als afroamerikanischer Mann, der im Jim-Crow-Süden aufgewachsen ist, diese prestigeträchtige Auszeichnung von der Republik Frankreich zu erhalten."
 
Vor drei Jahrzehnten war Talley bei den großen Schauen in London, Mailand, New York und Paris oft der einzige Schwarze in der ersten Reihe. Die Tatsache, dass dies heute nicht mehr der Fall ist, ist zu einem großen Teil auf Talleys oftmals heldenhafte Karriere zurückzuführen.
 
Seinesgleichen werden wir so schnell nicht wiedersehen.

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