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Anhaltende Proteste in Hongkong: Louis Vuitton schließt Laden

Von
Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
07.01.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Der umsatzstärkste Luxuskonzern der Welt, Louis Vuitton, bereitet sich auf die Schließung einer seiner Läden in Hongkong vor. Die Nachfrage sei in Folge der anhaltenden Proteste eingebrochen und die Mietkosten drücken auf den Gewinn. Dies berichtete die Zeitung South China Morning Post am Freitag.


Louis Vuitton - Frühjahr/Sommer 2020 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


Das Luxusunternehmen plane, seinen Store im Times Square Mall zu schließen, wie die Zeitung unter Berufung auf gut informierte Quellen berichtete. Laut Unternehmens-Website verfügt der Konzern in Hongkong insgesamt über 8 Stores. Die Entscheidung folge auf die fehlgeschlagenen Verhandlungen mit dem Vermieter über eine mögliche Mietzinssenkung, so die South China Morning Post weiter.

Weder der Inhaber des Einkaufszentrums, Wharf Holdings, noch Louis Vuitton waren kurzfristig für einen Kommentar verfügbar. Der Mutterkonzern des Modelabels, das Pariser Luxuskonglomerat LVMH, lehnte eine Stellungnahme ab.

Luxuslabel haben in Hongkong seit der Eskalation der regierungskritischen Protestbewegung im Juni ausgeharrt, in der Hoffnung, dass sich die Unruhen in der bedeutenden Shopping-Destination wieder legen. Bislang erfolgten nur vorübergehende Schließungen von Luxusläden, bei besonders heftigen Auseinandersetzungen.

Hongkong zog lange zahlreiche Touristen aus Festland-China an, die sie für die im Vergleich zum chinesischen Markt günstigeren Luxus-Kosmetika, -Accessoires und -Kleidung interessierten. Doch angesichts der anhaltenden Proteste sank die Anzahl der touristischen Ankünfte und die Verluste machten sich bis im dritten Quartal immer deutlicher bemerkbar.

Im Einzelhandel ergab sich in Hongkong im November im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzrückgang um 23,6 Prozent auf HKD 30 Milliarden (EUR 3,45 Mrd.), wie die Regierung berichtete. Es handelt sich um den zehnten Monat in Folge, in dem der Umsatz sinkt. Die Protestbewegung hält auch im neuen Jahr an, nach chaotischen Ausschreitungen wurden an einer Silvester-Kundgebung 400 Menschen verhaftet.

Mehrere Marken überlegen sich deshalb, ob sie nicht in anderen Regionen investieren sollen, so im chinesischen Festland oder in anderen Regionen Asiens. Für viele Unternehmen konnten die guten Umsätze in Asien den Rückgang in Hongkong bislang wettmachen.

Die Geschäftsführung von LVMH und anderer Luxushäuser wie Moncler oder des Mutterkonzerns von Gucci, Kering, erklärten, sie versuchten die notorisch hohen Mietpreise in Hongkong neu zu verhandeln, um die stark gesunkenen Betriebsmargen zu schonen.

Doch langfristig müssen die Marken laut dem Beratungsunternehmen Bain einen umfassenden Rückzug aus Hongkong in Betracht ziehen. Dies gelte besonders für Unternehmen mit überdurchschnittlich vielen Verkaufsstellen.

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