Armani denkt über Portfolio-Straffung nach



Armani Jeans soll zur nächsten Frühjahr/Sommer-Saison eventuell mit Armani Collezioni zusammengeführt werden
Nach Burberry, Donna Karan, Marc Jacobs und Dolce & Gabbana überdenkt nun auch der italienische Modezar Giorgio Armani seine Mehr-Markenstrategie. Insgesamt vereint die Gruppe unter ihrem Dach momentan acht Modelinien für Erwachsene: Die Hauptlinie Giorgio Armani, die Haute-Couture-Linie Armani Privé, die Zweitlinie Emporio Armani, die Brückenkollektion Armani Collezioni, die Denim-Linie AJ Armani Jeans, die Quasi-Fast-Fashion-Linie A/X Armani Exchange sowie die Sportlinie EA7. Wie die Zeitung Pambianco berichtete, wird aktuell sondiert die Menswear-Linie Armani Collezioni mit AJ Armani Jeans in einem Label zu vereinigen. Ab Mai sollen die SS17-Kollektionen beider Linien gemeinsam in einem Showroom präsentiert werden, berichtet die Zeitung. Die Zusammenlegung erfolgt vor dem Hintergrund, das Armani-Angebot für Großhandel und Kunden zu vereinfachen und stärker von einander abzugrenzen. Insbesondere die Pläne zum Aufbau und zur Neuausrichtung der jungen Linie Armani Exchange, die der Gruppe seit einiger Zeit wieder zu 100% gehört, machen die Portfolioumstrukturierung notwendig. Die Gruppe bestätigte die Pläne nicht.
Die Armani Gruppe hat im letzten Geschäftsjahr ihren Umsatz um 3,7% auf 2,635 Mrd. Euro gesteigert, davon sollen rund 500 Mio. Euro auf Armani Jeans und 300 Mio. Euro auf Armani Collezioni entfallen sein.


Foto: Armani Jeans SS16 Kampagne

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