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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
08.04.2021
Lesedauer
4 Minuten
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Asos zeigt Stärke im ersten Halbjahr - Topshop-Integration verläuft erfolgreich

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
08.04.2021

​Die am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresergebnissen von Asos zeigen, wie stark der Konzern tatsächlich ist –Corona hin oder her.


ASOS


Im Berichtszeitraum (Stichtag: Ende Februar 2021), stieg der Konzernumsatz um 24 Prozent – bzw. 25 Prozent bei konstanten Wechselkursen – auf GBP 1,976 Milliarden. Auch die Entwicklung im Einzelhandel hielt mit diesem Rhythmus Schritt, der Umsatz belief sich auf GBP 1,92 Millionen. Lediglich die Bruttogewinnspanne verschlechterte sich von 47 auf 45 Prozent, hauptsächlich aufgrund der durch Corona-Einschränkungen gestiegenen Frachtkosten, Wechselkursschwankungen und des anhaltenden Fokus auf 'Lockdown'-Produktkategorien.

Doch die Gewinne blieben davon unberührt. Da bereinigte EBITDA stieg um bis zu 90 Prozent auf GBP 180,8 Millionen, der ausgewiesene Vorsteuergewinn verbesserte sich um 253 Prozent auf GBP 106,4 Millionen. Der Anstieg des bereinigten Vorsteuergewinns fiel mit 275 Prozent auf GBP 112,9 Millionen noch stärker aus.

Das Unternehmen nutzte die Geschäftschancen, die sich während der Pandemie eröffneten und erweiterte die Kundenbasis im Berichtszeitraum um 1,5 Millionen auf fast 25 Millionen Personen. Durch die zahlreichen Neukunden konnte das Unternehmen Mindereinnahmen ausgleichen, die bei bestehenden Kunden durch abgesagte Events und dadurch wegfallende Gründe für den Kleiderkauf entstanden.

Asos erklärte weiter, es habe "in Großbritannien mit einem Umsatzwachstum um 39 Prozent außergewöhnliche Leistungen und in den internationalen Gebieten gutes Wachstum" erzielt. In der EU stieg der Umsatz um 18 Prozent, in den USA sowie allen anderen Gebieten (RoW) jeweils um 16 Prozent.

KATEGORIEN- UND MARKENPERFORMANCE

Über alle Plattformen hinweg verzeichnete
Asos eine "weitere überdurchschnittliche Entwicklung der 'Lockdown'-Kategorien. Dieses stützte sich auf die anhaltende Flexibilität bei der Anpassung unseres Produktangebots an die Nachfrage". Doch nicht nur in der Mode, sondern auch im Beauty-Bereich schnitt der Konzern gut ab. Die Kategorie Face + Body wuchs um 114 Prozent – ein Rekord –, während die Activewear um 95 Prozent und die Causualwear um 69 Prozent zulegte.

Die sechs Monate stellten für das Unternehmen auch angesichts der Übernahme einiger Arcadia-Marken, allen voran Topshop, einen wichtigen Zeitraum dar. Die "Integration der Topshop-Marken verläuft planmäßig". Zudem habe der Konzern "am 22. Februar einen erfolgreichen Kunden-Relaunch mit starker Kundendynamik" durchgeführt.

Seit der Übernahme von Topshop, Topman, Miss Selfridge und HIIT habe
Asos "nach dem Relaunch einen deutlichen Anstieg der Besucherfrequenz auf diesen Websites verzeichnet, wobei am ersten Tag eine Zunahme um 226 Prozent verbucht wurde, was über alle Marken hinweg für eine starke Umsatz-Dynamik sorgte".


ASOS/Topshop/Topman



Das stärkste Wachstum verzeichnete die Marke in den USA, aber auch Großbritannien und Deutschland erzielten durch eine starke Social Media-Kampagne gute Ergebnisse. Besonders die beiden TikTok-Kampagnen waren erfolgreich, mit einem Reach von über 200 Millionen Personen insgesamt und fast 3 Milliarden Videoaufrufen. 

"Wir wissen, dass die Marken bei unseren Kunden in diesen drei Ländern gut ankommen und freuen uns, dass sich dies wie erwartet in Form einer starken anfänglichen Wachstumsdynamik auf unserer Plattform niederschlägt", so Asos.

Auch das Geschäft der bestehenden Marken verlief positiv. Asos Design zeigte weiterhin "erfreuliches Wachstum trotz der anhaltenden Verlagerung hin zu 'Lockdown'-Kategorien".

Unter Ausklammerung dieser Verlagerung auf Kosten der 'Ausgangs'-Kategorien erzielte das Unternehmen im Jahresvergleich ein Wachstum von 24 Prozent, "was von unserer Agilität und Flexibilität zeugt, den Fokus auf die Kategorien Casual- und Activewear zu verschieben".

Das veränderte Konsumverhalten war auch für Asos 4505 förderlich, das Label verzeichnete ein weiteres Activewear-Wachstum um 68 Prozent. "Die Sportswear bleibt auch in Zukunft ein strategischer Fokus, der durch die Ankunft von HIIT in unserem Portfolio zusätzlich gestärkt wird", so Asos.

Innerhalb der Kategorie Venture Brands "gelang Collusion der Aufstieg in die Top Drei der beliebtesten Womenswear-Marken auf der Asos-Plattform. Das Label legt weiterhin ein beeindruckendes Wachstum von 93 Prozent und um 70 Basispunkte im Portfolio vor".

Reclaimed Vintage habe mit einem Plus von 92 Prozent ein "starkes Wachstum" an den Tag gelegt, wobei der Anteil am Produktmix um 30 Basispunkte anstieg. Im Berichtszeitraum wurde außerdem das preisgünstige Trend-Label As You eingeführt, das "durch die schnelle Herstellung maximale Flexibilität ermöglicht". Seit der Einführung konnte das Produktangebot von 120 auf 600 Artikel erweitert und über 200.000 Artikel verkauft werden, in erster Linie Jersey-Tops und bequeme Unterteile.

Die Plattform wurde um rund 120 neue Marken erweitert.

LOGISTIK

Marken bilden einen zentralen Bestandteil des Unternehmens, doch auch Logistikaspekte sind entscheidend. Im ersten Halbjahr sind laut Asos 100 neue Lieferverbesserungen und 18,300 neue Click&Collect-Standorte in Betrieb genommen worden, wodurch das weltweit Click&Collect-Gesamtangebot auf 166,000 Standorte erweitert wurde.

Die Asos-Plattform gewinne "weiter an Stärke, erweitert die Wahlmöglichkeiten für die Kunden und die Produktverfügbarkeit". Das Unternehmen investierte hauptsächlich in Europa in seine Preispolitik, um das Wertangebot für Kunden zu stärken. Darüber hinaus habe es während des Pandemiezeitraums seine Flexibilität aufrechterhalten: "Das flexible Fulfillment schreitet planmäßig voran. Die Bestandsvereinheitlichung zwischen Großbritannien und den USA geht weiter, vor der Ausweitung auf alle Marken und der darauffolgenden Entwicklung von Partner-Fulfillment-Kapazitäten bis Ende 2021".

Was dies für die Zukunft bedeutet? Diese scheint unter einem guten Stern zu stehen. Das Unternehmen rechnet nicht mit einem Abschwung, nachdem die Läden wieder geöffnet werden. Es sei "gut aufgestellt, die Event-gesteuerte Produktnachfrage zu decken, wenn sich die Lage wieder normalisiert". Doch bei den kurzfristigen Perspektiven bleibt das Unternehmen vorsichtig. Diese werden von "den unsicheren Konjunkturaussichten, dem Zeitpunkt, in dem die globalen Einschränkungen aufgehoben werden und von allfälligen weiteren Covid-19-Herausforderungen beeinflusst".
 

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