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Veröffentlicht am
04.09.2013
Lesedauer
2 Minuten
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Auftakt des „Fashion Month“ in New York

Veröffentlicht am
04.09.2013

Am Donnerstag beginnt in New York mit den Frühjahr-/Sommerkollektionen 2014 das, was die Insider den „Fashion Month“ nennen. Zwischen zeitgenössischer Mode, Mass Market-Einführungen und Luxus-Schauen bietet New York zweifellos das umfangreichste und intensivste Programm der vier Etappen des Fashion Week-Marathons.

Entgegen der vorherrschenden Meinung ist auch das kreative Luxusangebot in New York nicht gänzlich abwesend, wie die Teilnahme von Jason Wu, Proenza Schouler, Maiyet und Altuzarra belegt. Die eigentliche Spezialisierung der New Yorker Fashion Week ist jedoch eindeutig die zeitgenössische Mode im weitesten und verkaufsfähigsten Sinn. So sind denn auch die meisten führenden Marken in diesem Bereich vertreten: 3.1 Phillip Lim, Rag & Bone, Helmut Lang und die jüngsten Mitglieder dieses Trends, Theyskens’ Theory, Edun, Raoul und MM6. Folglich sind auch die Mainstream Consumer-Modemarken mit von der Partie, und zwar zahlreicher als in Paris.

Die Vertreter dieses Trends sind in dieser Saison die europäischen Marken Desigual und AllSaints. Erstere hat einen neuen Flagship an der 5th Avenue eröffnet (mit einer Schau im Lincoln Center am 5. September) und Letztere bereitet ein zweitägiges digitales und musikalisches Event vor (am 8. und 9. September). Das Phänomen ergreift auch die modischen Opening Ceremony-Stores, die am 8. September abends zum ersten Mal mit ihrer eigenen Kollektion auf den Laufstegen zu sehen sind. Im Retail werden zudem mehrere neue Zusammenarbeiten gefeiert: 3.1 Philip Lim für Target, Richard Chai für eBay und Jason Wu für Lancôme.

DKNY Frühjahr-Sommer 2013. Bild: PixelFormula


Den medialen Auftakt dieser Fashion Week bildet die zehnte Style Awards Ceremony, die von IMG normalerweise im privaten Rahmen mitorganisierte Veranstaltung. Am 5. September wird sie zum ersten Mal öffentlich auf CNN (!) übertragen. Ein weiteres Medienevent wird für Gesprächsstoff sorgen: Die Vorpremiere und das Erscheinen von Mademoiselle C. in den USA am 11. September. Der Dokumentarfilm folgt Carine Roitfeld in ihrem Leben nach Vogue Paris. FashionMag.com wird in Kürze darüber berichten.

Wenn auch die Anzahl Schauen stetig zunimmt, so ist doch nach und nach ein Rückgang der Menswear-Präsentationen im New Yorker Programm zu bemerken, der auf das späte Veranstaltungsdatum zurückzuführen ist. Tommy Hilfiger und Michael Kors übernehmen die Strategie von Rag & Bone, Thom Browne und Band of Outsiders und präsentieren im September nur noch die Womenswear, da die Menswear bereits im Juli vorgestellt wurde. Einige Männerlabels bleiben der Herbstveranstaltung jedoch treu, wie Michael Bastian, Tim Coppens und die koreanische Marke General Idea. Und der Womenswear-Designer Jeremy Laing führt in dieser Saison gar erstmals seine Männerkollektion ein, analog zu den gemischten Schauen von Edun, Lacoste und Y-3. Letztes Highlight des Programms, bei dem rund hundert Marken teils zeitgleich präsentiert werden: die Schau des hiesigen Louis Vuitton, Marc Jacobs, am Donnerstag, den 12. September.

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