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Ausbleibende Kauflust: Globale Modeausgaben könnten 2020 "um USD 300 Mrd. einbrechen"

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
14.05.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Eine neue Prognose führt den Umfang der Krise, die die Modebranche weltweit ergriffen hat, vor Augen: Demnach könnte der Umsatz im globalen Bekleidungsmarkt 2020 um über 15 Prozent abnehmen.


Kauflustige Konsumenten - besonders Touristen - könnten in den zentralen Abnehmermärkten noch lange ausbleiben


Die Modeindustrie könnte sich als die am stärksten von der Krise betroffene Einzelhandelsbranche entpuppen. Für das Jahr 2020 betrage der Rückgang rund USD 297 Milliarden (EUR 275 Mrd.)  bzw. 15,2 Prozent.

Reife Märkte wie die USA, Hongkong und die wichtigsten Länder Europas könnten bis 2022 nicht wieder in Gang kommen.

Dies geht aus Informationen des Daten- und Analyseunternehmens GlobalData hervor. Laut Chefanalystin Honor Strachan werden die zehn wertmäßig am stärksten betroffenen Märkte den Löwenanteil der Gesamtverluste verkraften müssen, wobei reife Märkte besonders stark leiden.

Konkret bedeutet dies, dass "mehr als 40 Prozent aller entgangenen Einkünfte" auf die USA entfallen. "Dies wird dazu führen, dass in den kommenden Monaten noch mehr bedeutende Modeketten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 beantragen werden".

Landesweit haben bereits mehrere bedeutende Unternehmen diesen Gläubigerschutz beantragt, darunter J Crew und Neiman Marcus. Gerüchten zufolge könnte JC Penney am Wochenende folgen.

GlobalData fügte an, dass die Erholung in verschiedenen Märkten, in denen die Lockdown- und Social-Distancing-Maßnahmen gelockert wurden, eingesetzt habe. Doch reagiere diese wie immer sehr empfindlich auf das Verbrauchervertrauen – oder genauer gesagt den Mangel an ebendiesem.

Weitere Kriterien, die einen Einfluss auf die Widerstandskraft der nationalen Einzelhandelsbranchen haben, sind die Abhängigkeit des Landes vom Tourismus, die allgemeine Wirtschaftslage, die Arbeitslosenquoten sowie der Umfang von "Nachholkäufen", wie es GlobalData nennt. Es handelt sich um die plötzliche Freisetzung des angestauten Nachholbedarfs von kaufkräftigen und -willigen Kunden.

Honor Strachan setzte für einige Märkte auch hoffnungsvolle Zeichen mit der Bemerkung, dass "in China einige Marken In-Store-Umsätze erzielen, die 80 bis 100 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen". Auch "Bekleidungshändler in Deutschland verzeichnen eine Erholung, die die Erwartungen übersteigt".

Dennoch verwies sie darauf, dass Akteure in stark vom Tourismus abhängigen Märkten wie Hongkong mit "deutlich schwierigeren Handelsbedingungen konfrontiert sind". Weiter sei es zu früh, die Erholung in Italien anzugehen, doch rechne sie damit, dass diese "lang und langwierig" ausfalle. "Dasselbe gilt für Frankreich, die USA und Großbritannien".

Auch wenn Händler in einigen Märkten in den ersten Monaten nach der Aufhebung Lockdown-Maßnahmen "Nachholkäufe” verzeichnen und der Umsatz im Verlauf der zweiten Jahreshälfte wieder auf das Vorkrisenniveau ansteigen sollten, rechnet das Unternehmen in keinem der 49 untersuchten Märkte damit, dass dies die Verluste im ersten Halbjahr wettmachen wird. Und wer damit rechnet, dass die Märkte nach der anfänglichen Erholung wieder zu einem merklichen Wachstum zurückfinden, dürfte sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. "Es ist nicht zu erwarten, dass der Wert des globalen Bekleidungsmarkts denjenigen des Jahres 2019 vor 2022 erreicht oder übertrifft", so die Analystin abschließend.

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