BLACKY DRESS: Berliner Modemarke setzt auf multikulturelle Models

"Germany's next Topmodels"? Blond oder rothaarig. Tania, eine der wenigen farbigen Kandidatinnen, musste die Show schon sehr früh verlassen. Die Haute Couture-Schauen in Paris, Mailand oder New York? Bevölkert von blassen, blonden und meist osteuropäischen Mädchen. Und auch von City-Light- Plakaten bis hin zu Modemagazinen lächeln uns meist helle Models entgegen. Farbige Models werden immer weniger gebucht - das behaupten auch die Insider.

Blacky Dress Quelle: Presseportal ots

Das einzig weltweit bekannte schwarze Supermodel Naomi Campbell sieht man mittlerweile weniger auf Mode-Titeln, sondern eher in den Schlagzeilen der Tagespresse. Eine Nachfolgerin ist nicht in Sicht.Campbell war es auch, die schon im Januar während der Berliner Fashion Week lautstark beklagte, dass auf den Laufstegen nicht genug Vielfalt von Mädchen verschiedener Herkunft herrschen würde. Sie forderte, dass endlich mehr farbige Gesichter in den Fotostrecken der internationalen Hochglanzmagazine zu sehen sein sollten.

Bislang ist international nur die italienische VOGUE in ihrer Juli-Ausgabe diesem Aufruf wirklich nachgekommen und hat es zum Hauptthema des aktuellen Magazins gemacht. Starfotofgraf Steven Meisel will darin mit seinen Aufnahmen die Aufmerksamkeit wieder auf die multikulturellen Models lenken und gestaltete mit einer langen Fotostrecke eine echte "Lobeshymne an die farbige Schönheit".

Die bekannte Berliner Modemarke BLACKY DRESS hat zur Modemesse CPD, die am kommenden Wochenende in Düsseldorf stattfindet, eine Medien-Kampagne gestartet, die Zeichen setzen soll für ethnische Vielfalt im Modebusiness - darin werden mehr multikulturelle Schönheiten gezeigt. Dazu berichtet Firmengründer Frank Henke:"BLACKY DRESS ist eine etablierte Berliner Modemarke, die sich schon immer multikulturell dargestellt hat. Berlin ist bekanntlich eine Stadt mit großer kultureller Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz.Eine echte Metropole eben. So soll auch unsere Kampagne für ein buntes und weltoffenes Modebusiness stehen - mit dem Motto "colour for fashion", möchten wir dazu beitragen, dass die Modewelt wieder bunter wird."

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