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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.05.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Balmain feiert New Yorker Flagship-Store

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.05.2022

Besser spät als nie: Zwei Jahre nach ihrer Eröffnung feierte Balmain die jüngste Verkaufsstelle des Modehauses in New York offiziell. Am Mittwochabend begrüßte ein strahlender Olivier Rousteing Gäste im neuen Store an der Kreuzung der 59. Straße und der Madison Avenue. Der Kreativdirektor, der seit zehn Jahren an der Spitze des 77-jährigen französischen Labels steht, nahm sich an diesem Abend die Zeit, mit FashionNetwork.com über die Feier zu sprechen.


Olivier Rousteing - Courtesy


"New York ist eine unglaubliche Inspirationsquelle für mich”, sagte er. "Es ist die Stadt der Träume, der Dynamik, der Energie". Rousteing ließ das Haus Balmain in den vergangenen zehn Jahren in seinen französischen Wurzeln schwelgen. Dennoch besteht er darauf, dass er die Marke dabei in eine globale Richtung geführt hat, im Sinne des Gründers des Hauses.

"Monsieur Balmain zählte zu den ersten Designern, die reisten, um ihre Kleider zu enthüllen, und er sprach fließend Englisch. Es hört sich heute seltsam an, dies zu betonen, aber zu jener Zeit war das alles andere als selbstverständlich."

Der Designer erklärt, dass der glänzende Store über einen “modernen amerikanischen Look mit elegantem französischem Einschlag" verfügt und sich in der Gestaltung an den ersten New Yorker Store der Marke anlehnt, der 1970 an der Madison Avenue 795 eröffnet wurde. Für Rousteing war es ein Traum, wieder einen Store an dieser Straße zu führen, doch für die Eröffnungsfeier musste er sich aufgrund der Pandemie etwas gedulden.

"Heute Abend geht es darum, zu genießen, was ich zu erreichen hoffte, um diese Marke global werden zu lassen. Die Stimmung ist klar: Alle genießen den Abend, die Kleider und die Energie, die ich zu erzeugen versuchte". Weiter sagte er: "Ich wäre heute nicht an derselben Stelle, ohne die Unterstützung Amerikas. Damit meine ich nicht nur Promis, sondern auch die Presse, Händler, Großhändler und Kunden, die Teil meines Abenteuers bei Balmain sind. Mit dieser Feier will ich Amerika danken."

Im Angebot stand die Sonderkollektion zum 10. Jubiläum Rousteings, die er im September an der zweiten Balmain Festival-Konzertreihe in Paris vor über 6000 Menschen enthüllt hatte.


Im Innern des New Yorker Balmain-Flagships - Courtesy


"Die Entwürfe kommen hier auf unglaubliche Weise zur Geltung. Die Kollektion zählt zu denjenigen, die sich seit meiner Ankunft hier am besten verkauft haben. Viele Leute kaufen die Couture-Teile, wie dasjenige, das Naomi Campbell trug, oder den Look von Carla Sarkozy".

Er schreibt seinen Erfolg auch seinen Kunden zu. "Ich habe treue Kunden, die seit meiner ersten Show dabei sind und die diese Show in dieser Kollektion wiederfinden können. Sie reagieren auf etwas, eine gewisse Nostalgie in der Mode, aber auch beim Kauf von Couture, die Entwürfe sind wie Kunstwerke für sie", erklärte er weiter. Es sei sehr frustrierend gewesen, während der Pandemie die Kollektionen nicht mehr zu den Menschen bringen zu können.

"Es ist so inspirierend, heute Abend meine Kunden zu treffen und mit ihnen zu sprechen. Es war fast wie in den 70ern, als die Designer ganz nahe bei ihren Kunden waren. Heute Abend fühlt sich das so an".

Stars und Fans wie Tommy Dorfman, Lea Michele, Precious Lee, Violetta Komyshan, Victor Glemaud, Ajani Russell, und Alexander Roth erhielten zudem einen ersten Einblick in das neue Projekt "Non-Fungible-Thread", das die Marke gelauncht hat.

Aus der globalen Partnerschaft mit den Gründern von MintNFT, James Sunn und Teddy Zee, entsteht eine laufende NFT-Serie des Designers, die sich auf Rousteings kreative Faser in seiner Arbeit bei Balmain stützt und diese wiederspiegelt. Zuvor hatte der Designer für die jüngste Capsule Collection, die bei Nieman Marcus verkauft wird, bereits ein NFT-Projekt mit Barbie (Mattel) gestartet.



Im Innern des New Yorker Balmain-Flagships - Courtesy


Auf die Frage eines Journalisten, welcher Met Gala-Look ihm am besten gefiel, verwies Rousteing auf das Kleid von Kim Kardashian. Kardashian steht sinnbildlich auch für die Schwierigkeiten, denen der junge Designer bei seinen Anfängen bei Balmain begegnete.

"Mir gefiel das Konzept, wie ikonisch sie heute ist und wie ikonisch Marilyn Monroe war. Sie brachte das alles zusammen, mit all den Kämpfen, die sie austragen musste, um das zu sein, was sie heute ist, und von der Modebranche respektiert zu werden. Nun zeigte Kim ihren Zugang zu diesem höchst kultigen Kleid … das ist eine gute Entwicklung".

Rousteing erzählte, dass er erstmals vier Monate nach seinem Beginn bei Balmain nach New York reiste und er noch immer genauso begeistert von der Stadt ist, obwohl es sich nur um eine kurze Reise handelt. Während seines Aufenthalts kündigt er ein neues Projekt mit Netflix an und nimmt an einem Event an der Parsons School of Design teil. Dessen Thema liegt ihm sehr am Herzen, ist aber auch eine Art Meilenstein für ihn.


Am Donnerstag nahm er mit dem Designer und Gründer von In The Blk, Victor Glemaud, und dem Gründer von Harlem’s Fashion Row und Icon 360, Brandice Daniel an der Veranstaltung 'Fashion's Diversity: Where It Stands, Where It Stalls, Where It's Going' teil, durch die Tara Donaldson von WWD und von Abrima Eriwah, Leiterin des Gromek Institutes der Parsons School of Design sowie Gründerin von Studio One Eighty Nine führten.

"Nach einem Jahrzehnt als Designer habe ich noch immer viel zu lernen, doch gibt es einige Dinge, die ich gelernt habe, und die ich der kommenden Generation weitergeben möchte", sagte er. "Mein nächster Schritt in der Mode ist es, nicht mehr das Kind der Branche zu sein, sondern zu führen, zu erklären, was ich erlebt habe, was sie vielleicht erleben werden. Ich will sie durch meine Geschichte dazu anregen, stark zu sein, damit sie nicht aufgeben".

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