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Veröffentlicht am
10.11.2021
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2 Minuten
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Bazaarvoice: Online-Shopping gewinnt in Deutschland auch zum Weihnachtsfest 2021 weiter an Bedeutung

Veröffentlicht am
10.11.2021

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland im internationalen Vergleich den kleinsten Einfluss auf das Einkaufsverhalten. Das ist ein Ergebnis einer Studie von Bazaarvoice. In der globalen Studie hat der auf Produktbewertungen und UGC spezialisierte Online-Anbieter das Einkaufsverhalten von jeweils 1.000 Verbrauchern zur Weihnachtssaison in den USA, Kanada, Deutschland, UK, Frankreich und Australien untersucht. Partner der im Oktober durchgeführten Studie war das Marktforschungsunternehmen Savanta. 

Der Trend zum Online-Shopping verstärkt sich in Deutschland weiter leicht. - Archiv


Nur noch ein Drittel der Deutschen sagt demnach, dass Corona ihre Ausgaben in der wichtigsten Zeit des Einzelhandels beeinflusst. In den USA oder UK zeichnet die Umfrage ein anderes Bild: Hier sagen jeweils rund 50 Prozent, dass die Pandemie ihr Einkaufsverhalten prägt. Auch sonst lassen sich die Deutschen nicht aus der Ruhe bringen: nur 26 Prozent planen dieses Jahr ihre Geschenke früher als gewöhnlich zu kaufen, in den USA liegt dieser Wert laut Bazaarvoice bei 38 Prozent.

Der Trend zum Online-Shopping verstärkt sich in Deutschland weiter leicht. Während letztes Jahr 56 Prozent online Geschenke eingekauft haben, planen dieses Jahr 61 Prozent ihre Einkäufe im Internet. Analog dazu sinken die geplanten Einkäufe im stationären Einzelhandel von 56 auf 52 Prozent.

Ganz anders sieht das laut der Studie in Frankreich aus: 67 Prozent wollen hier in physischen Geschäften einkaufen. Zugleich nutzen die Deutschen verstärkt soziale Medien für das Weihnachtsshopping: 19 Prozent gegenüber 15 Prozent im Vorjahr.

Social Media wird auch für das Stöbern nach Geschenkideen immer wichtiger. 26 Prozent der Befragten suchen auf Instagram nach Produkten und 18 Prozent auf TikTok, die jeweils höchsten Werte im internationalen Vergleich. Bei Websites von Brands oder Händlern scheint es hingegen Nachholbedarf zu geben, nur 25 Prozent lassen sich hier auf der Suche nach Geschenken inspirieren.

Bei Fragen zu Produkten wenden sich die Deutschen vor allem über Social Media an Marken (31 Prozent) oder fragen Personal im Einzelhandel (27 Prozent). Live-Chats werden hingegen mit 12 Prozent wesentlich weniger stark genutzt als in anderen Ländern (UK: 26 Prozent).

Verschenkt werden in Deutschland zu Weihnachten vor allem Beauty-Produkte (56 Prozent), Kleidung (53 Prozent) und Elektronik (41 Prozent). Wichtig bei der Wahl zwischen zwei Produkten ist erwartungsgemäß der Preis, allerdings legen mit 61 Prozent weniger Leute darauf Wert als in anderen Ländern. Daneben zählen für die Deutschen vor allem Rezensionen (38 Prozent) und Bewertungen (28 Prozent). 

"Während das Weihnachtsshopping langsam zur 'Normalität' zurückkehrt, kann man darauf wetten, dass es stärker auf den E-Commerce ausgerichtet sein wird als vor der Pandemie", so Fabian Eckerl, Head of Sales Central Europe von Bazaarvoice.

"Ich glaube nicht, dass der klassische Einzelhandel das Weihnachtsgeschäft jemals wieder alleine dominieren wird. Die Corona-Pandemie hat die Kunden ins Internet gebracht, und dort fühlen sie sich nun viel wohler als noch vor zwei Jahren. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zukunft für erfolgreiche Brands und Händler in einem guten Zusammenspiel zwischen digitalen Kanälen und dem klassischen Handel liegt", so Eckerl weiter. 

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