Bei Nike läuft's



Deutliches Plus: das Geschäftsjahr lief gut für die Amerikaner von Nike
Im vierten Geschäftsquartal (März bis Mai 2013) stieg der Umsatz des amerikanischen Sportriesen Nike Inc. um 7% auf 6,7 Mrd. US-Dollar (5 Mrd. Euro). Bereinigt um Wechselkursveränderungen lag die Rate sogar bei 9%. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserte sich der Nettogewinn im letzten Quartal sogar um 22% auf 668 Mio. Dollar (552 Mio. Euro).
Damit kann der weltgrößte Sportartikelhersteller eine gute Jahresbilanz ziehen. Insgesamt legten die Umsätze der fortgeführten Aktivitäten, das heißt ohne die veräußerte Fußballmarke Umbro und das Fashionlabel Cole Haan, um 8% (währungsbereinigt +11%) auf 25,3 Mrd. Dollar (rund 19 Mrd. Euro) zu und lagen damit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Die Kernmarke Nike konnte dabei um 11% auf 22,9 Mrd. Dollar zulegen, wobei jede Produktkategorie, jeder Verkaufskanal und jede Region mit Ausnahme von China zum Wachstum beitrugen. Starke Zuwächse verbuchte Nike insbesondere im nordamerikanischen Heimatmarkt (+18% auf 10,4 Mrd. Dollar), den Emerging Markets (+10% auf 3,7 Mrd. Dollar) und den osteuropäischen Märkten (+7% auf 1,3 Mrd. Dollar), während das Geschäft in Westeuropa stabil blieb (±0% bei 4,1 Mrd. Dollar) und in China zurückging (-3% auf 2,5 Mrd. Dollar). Auf währungsneutraler Basis stiegen die Nike-Wholesale-Umsätze um 8% auf 18,4 Mrd. Dollar, während sich die Direct-to-consumer-Umsätze um 24% auf 4,3 Mrd. Dollar verbesserten. Die anderen kleineren Marken (Jordan, Converse und Hurley), die als "Other Businesses" geführt werden, verbuchten ein Umsatzwachstum von 9% auf 2,5 Mrd. Dollar.
Nike profitierte vor allem von der starken Nachfrage nach Artikeln für Running, Basketball sowie Training, während bei Sportswear, Action Sports und Fußball leichte Rückgänge verzeichnet werden mussten. Nichtsdestotrotz setzen die Amerikaner große Hoffnungen auf das Fußball-Geschäft. Unterstützt wird diese Annahme durch den aktuellen Confederation-Cup und der bevorstehenden Fußball-WM in Brasilien, wo Nike den Lokalmatador ausstattet. "Wir freuen uns auf das, was vor uns liegt. Wir haben das beste Führungsteam der Branche und eine Pipeline voller neuer Innovationen. Beides wird dabei helfen, unser Wachstum zu beschleunigen, das Risiko zu managen und langfristigen Shareholder-Value sichern", so Mark Parker, President and CEO von Nike.


Foto: Nike

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