Beiersdorf kann auf Pflegegeschäft als Umsatztreiber setzen

Der Umsatz stieg laut vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen um 1 Prozent auf 6,75 Milliarden Euro, wie Beiersdorf,  der Hersteller von Marken wie Nivea, Eucerin oder La Prairie, mitteilte. Die Erlöse erhöhen sich im Gesamtjahr 2016 um 3,2 Prozent.


Die Erlöse von Beiersdorf erhöhen sich im Gesamtjahr 2016 um 3,2 Prozent. - Foto: Beiersdorf

Gute Geschäfte mit der Hautpflege dürften beim Nivea-Konzern Beiersdorf im vergangenen Jahr das Wachstum angekurbelt haben. Um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe bereinigt dürfte das Plus höher ausfallen. Aus eigener Kraft will Beiersdorf um 3 bis 4 Prozent zulegen. Diesen Ausblick hatte Beiersdorf Anfang November bestätigt und bei gleicher Gelegenheit die Ergebnisprognose angehoben. Die operative Marge soll 2016 nun deutlich über dem Vorjahresniveau von 14,4 Prozent liegen, hieß es damals. Zum Ergebnis will sich Beiersdorf aber erst bei der Bilanzvorlage am 8. März äußern.

Das meiste Geld macht Beiersdorf mit Pflegeprodukten der Marken Nivea, Eucerin oder La Prairie. Das Marktumfeld für die Konsumgüterindustrie ist allerdings schwierig. Vor allem die Rezession in Brasilien und der Verfall der russischen Währung sorgen für Turbulenzen. Hinzu kommt ein scharfer Preiswettbewerb. Beiersdorf versucht mit immer neuen Innovationen, die Kunden bei Laune zu halten. Die Analysten der schweizerischen Bank UBS glauben allerdings, dass es Beiersdorf zuletzt etwas weniger gut gelungen ist, den Geschmack der Verbraucher zu treffen.

Einen wesentlich kleineren Teil zum Umsatz steuert die Klebstofftochter Tesa bei. Dem Unternehmen machte im zurückliegenden Jahr allerdings die Nachfrageschwäche der Elektronikindustrie in Asien zu schaffen. Tesa stellt beispielsweise Kleber für Tablets oder Smartphones her.

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