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DPA
Veröffentlicht am
20.10.2021
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Bergfreunde GmbH feiert fünf Jahre Logistikzentrum in Ergenzingen

Von
DPA
Veröffentlicht am
20.10.2021

Die Bergfreunde GmbH aus Kirchentellinsfurt feiert fünfjähriges Jubiläum des Logistikzentrums in Ergenzingen. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 50 auf 200 und die Lagerkapazität hat sich dank hochinnovativer Technologie verfünffacht. Das seit 2018 und rückwirkend bis 2006 klimaneutrale Unternehmen nutzt damit Flächen heute viel effizienter und ressourcenschonender und macht sich zudem mit vielen weiteren Maßnahmen stark für den Klimaschutz.

Bergfreunde GmbH


Das Bergfreunde Logistikzentrum in Ergenzingen ging im Jahr 2016 in Betrieb und ist seitdem eine tragende Säule des Unternehmenserfolgs. Gegründet 2006, ist die Bergfreunde GmbH heute einer der größten Online-Fachhändler für Bergsport-, Kletter- und Outdoor-Ausrüstung in Europa und beschäftigt am Verwaltungsstandort Kirchentellinsfurt 250 und am Logistikstandort Ergenzingen bei Rottenburg a.N. 200 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz im Jahr 2020 betrug 155 Millionen Euro – ein Wachstum von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Um sich als mittelständisches Unternehmen am Fuße der schwäbischen Alb dauerhaft im hochdynamischen Online Markt behaupten zu können, setzen die Geschäftsführer Ronny Höhn und Matthias Gebhard von Anfang an auf innovative Technologien. Erst im Juni dieses Jahres ist die Automatisierung von Logistik und IT bei den Bergfreunden mit dem Digital Leader Award ausgezeichnet worden. "Unsere Logistikprozesse sind heute hochautomatisiert, auf dem höchsten Stand der Technik. Aber High-Tech und Verantwortung für die Region müssen sich nicht ausschließen, denn wir konnten gleichzeitig die Zahl unserer Mitarbeiter in Ergenzingen von anfangs 60 auf inzwischen 200 Personen steigern – und wir wollen weiterwachsen", erklärt Ronny Höhn.

Wichtig ist dem Geschäftsführungs-Duo auch, dass die Arbeitsbedingungen stimmen: "Uns ist klar, dass die Online-Branche durch manches schwarze Schaf ein negatives Image bekommen hat. Wir möchten unser Jubiläum zum Anlass nehmen, mit Transparenz und Information diesem Bild entgegenwirken", erklärt Matthias Gebhard. 90 Prozent der Logistik-Mitarbeiter stammen aus Ergenzingen und Umgebung und wenn sie einmal im Team sind, bleiben sie auch gerne. Mit Job-Rotation und talentorientiertem Einsatz von Mitarbeitern ist man zudem bestrebt, für jeden eine abwechslungsreiche Tätigkeit zu schaffen. Aktuell sind allerdings nur knapp 50 Prozent der Mitarbeiter in Ergenzingen in Festanstellung, da der Arbeitsmarkt gerade sehr angespannt sei und dies auch mit flexiblen Arbeitskräften aufgefangen werden müsse.

Bergfreunde versteht sich als wachstumsorientiertes Handelsunternehmen mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Seit 2019 ist das Unternehmen klimaneutral, rückwirkend bis zum Gründungsjahr 2006. Auch den Logistikstandort in Ergenzingen will das Unternehmen Schritt für Schritt umweltfreundlicher machen. 2020 wurde eine 800 Quadratmeter große Wildblumenwiese angelegt, im Sommer 2021 mehrere Bienenvölker darauf angesiedelt. Zudem bekennt sich Bergfreunde öffentlich zu den sog. Science Based Targets (SBTs), einer globalen Initiative mit Unterstützung der United Nations, um wissenschaftsbasiert die eigenen Emissionen so zu reduzieren, dass sie im Einklang mit den Zielen des Pariser Abkommens stehen. Im September 2021 initiierten die Bergfreunde zudem die unternehmensübergreifende Klimaschutzinitiative "Outdoor Retailer Climate Commitment" (ORCC), um als Netzwerk aus Outdoor-Unternehmen die gewaltige Aufgabe der Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette gemeinsam anzugehen.

"Klimaschutz ist ein ganz zentrales Thema in unserem Unternehmen", erklärt Matthias Gebhard. "Unser Sustainability-Team entwickelt, prüft und setzt fortlaufend Maßnahmen um, die unser Unternehmen Schritt für Schritt klimafreundlicher macht." So konnte die Effizienz der Flächennutzung durch die hochkomprimierte und automatisierte Lagertechnologie immens gesteigert werden und zeigt heute ein Verhältnis von 1:5 Quadratmeter im Vergleich zur vorherigen Lagerhaltung.

Auch der Energiebedarf des Logistikstandorts ist heute sehr gering: Vor allem durch den Einsatz einer extrem stromsparenden Automatisierungstechnologie verbraucht die 20.000 Quadratmeter große Halle im Schnitt nur 2,9 Kilowattstunden pro Quadratmeter – ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Deutschland weist einen Verbrauch pro Quadratmeter von 2,7 Kilowattstunden auf.

Robotergesteuerte Verpackungsmaschinen ermöglichten zudem, das Verpackungsvolumen der versendeten Pakete um ca. 10 Liter pro Paket zu reduzieren. In der nächsten Stufe sollen noch kleinere Verpackungen eingeführt werden. "LKWs haben dadurch weniger "Luft" geladen und können mehr Pakete in einer Fracht transportieren", fasst Ronny Höhn zusammen. Die Fahrten vom Logistiklager Ergenzingen zum Transportzentrum der Transportdienstleister konnten damit von 10 Fahrten pro Tag auf drei Fahrten pro Tag reduziert werden.

Auch ein verantwortungsbewusster Umgang mit Retouren und Reklamationen ist dem Unternehmen sehr wichtig. Alle retournierten Produkte, die nicht defekt oder verschmutzt sind, kommen zurück in den Warenkreislauf, d.h. werden eingelagert und wieder verkauft. Nur 0,003 Prozent der retournierten Waren müssen jährlich bei den Bergfreunden verschrottet werden – und das auch nur, wenn die Produkte kaputt und unbrauchbar sind. Vor Corona haben die Bergfreunde darüber hinaus in regelmäßigen Abständen kleine Mitarbeiter-Flohmärkte organisiert, bei denen unverkäufliche Ware gegen eine kleine Spende mitgenommen werden darf. Um Versammlungen zu vermeiden, hat sich das Unternehmen inzwischen eine neue Lösung überlegt, bei der Mitarbeiter Ware gegen eine Spende erwerben können. Der so zusammen gekommene Betrag wird von der Bergfreunde GmbH nochmal verdoppelt und an fünf wohltätige Vereine verteilt, die von Mitarbeitern vorgeschlagen wurden. Jährlich sammeln die Bergfreunde auf diese Weise einen Spendenbetrag in Höhe von ca. 30.000 EUR.

Für die Zukunft steht bei den Bergfreunden weiterhin gesundes Wachstum auf dem Programm – auch personell. "Wir befinden uns in einem spannenden Wachstumsmarkt, der noch viel Potenzial bietet", ist sich Ronny Höhn sicher. Dafür braucht er auch in Zukunft Talente aus der Region – ohne die das Unternehmen die Herausforderung Corona nicht hätte bewältigen können: "Wir haben ein tolles Team und einen echten Team Spirit. Nur dank der hohen Motivation, dem persönlichen Engagement unserer Mitarbeiter und dem Zusammenhalt unserer Teams stehen wir heute so erfolgreich da. Das Jubiläum ist daher auch der ideale Zeitpunkt, um allen Mitarbeitern ganz herzlich Danke zu sagen!"

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