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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
19.01.2015
Lesedauer
3 Minuten
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Berliner Modewoche: Es geht auch so

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
19.01.2015



Volle Gänge auf der Premium


Gedränge im Foyer der Panorama


Etabliert und beliebt in Berlin: Die Show & Order
Bei den beiden großen Berliner Messen - der Premium um der Panorama - herrschte an Montagmorgen reges Gedränge am Einlass. Trotz der eher durchwachsenen Saison war die Stimmung positiv und optimistisch, schließlich bietet die neue Saison wieder neue Chancen. Und man kommt ja nach Berlin, um zu schauen und sich inspirieren zu lassen. Und Inspiration gab es eine Menge: Oversize, Strick, Matrialmixe, sportive Silhouetten. Die Boyfriend-Jeans wird wieder in großen Mengen aufgelegt, weich gewaschen, dass sie aus Bequemlichkeitsgesichtspunkten locker mit der ebenfalls immer noch im Trend liegenden Joggpants mithalten kann. Cardigans, Coatigans und (endlich!) Capes und Ponchos in satten oder matten Erdtönen gehören zu den Must-haves. Strick, ganz grob oder fein mit Struktur, Hauptasche nicht zu aufdringlich, setzt sich vor die Sweaties. Lockere Seidenblusen oder klar definierte Hemdblusen blitzen unter den Hüllen hervor. Graphische Muster, gerne wieder in Schwarz-Weiß, runden viele DOB-Kollektionsbilder ab. 70er Flair wird durch Fransen und Ethnomuster erzeugt.
Die Premium zeigte sich mit neuen Areas und ihrem erlesenen Brand-Portfolio in Top-Verfassung: Volle Gänge, gut gefüllte Stände, aussichtsreiche Gespräche. Die Ausgabe hat gute Chancen, die letzte zu toppen, hört man. Die Einbeziehung des Kühlhauses mit internationalen Casual- und Trendlabels sowie als Shop-in-Shop-Preview war ein gelungener Schachzug. Auch die neue Halle 8 kann schon jetzt als Erfolg verbucht werden, die das Renommee der Messe als Unterstützer deutscher Designer-Labels weiter stärkt (auch wenn dort auch internationale Labels zu finden sind).
Die Panorama zeigte sich ebenfalls mit ihrer bislang besten Ausgabe: Die Hallen sind klar strukturiert, durch den Labelzuwachs konnten sie gut bestückt werden. Die Laufwege sind trotz der Weite des Geländes kurz. Bei den Ausstellern ebenfalls zufriedene Gesichter, aber man will abwarten, was die nächsten zwei Tage noch bringen. Neben Einkäufern aus dem deutschsprachigen Raum, hörte man auch viel italienisch und holländisch. Berlin ist also immer noch angesagt! Arbeit an den Kollektionen statt Party Smalltalk - und genau das ist auch gut so, sagen viele Aussteller, schließlich muss am Ende die Rechnung aufgehen. Insofern verschmerzen viele den (bisherigen) Niedergang der Bread & Butter, auch wenn es (unisono) „schade um den Standort“ ist. Interessant könnte werden, wie vor diesem Hintergrund die Abstimmung läuft, die Karl-Heinz Müller in der Münzstraße und online initiiert hat. (Die ‚Demokratie-Idee’ hätte ihn in letzten Saisons vielleicht vor einigen Fehlentscheidungen bewahrt - doch was soll’s, zum Umdenken ist es nicht zu spät und jeder hat noch eine Chance verdient!)
Auch die kleineren Messen zeigten sich zufrieden mit dem Messeauftakt. Die Show& Order sprach von einem „fulminanten Start“ und „Aufbruchsstimmung“. Der Handel weiß die fein kuratierten Labels und die familiäre Stimmung im Kraftwerk immer mehr zu schätzen. Die SEEK konnte sich - soweit man es nach dem ersten Tag schon sagen kann - erfolgreich von der Premium abkapseln. In der Spree-Location Arena blieb der Industrie-Charme des Kühlhauses erhalten. Mit rund 220 Labels wurde das Portfolio deutlich ausgeweitet ohne seine DNA zu verlieren.  Auch auf der Bright war schon am Vormittag viel zu tun. Auf der Skatermesse im Kaufhaus Jandorf war man busy. Viele Kunden hatten sich bereits im Vorhinein registriert und kamen jetzt zum Abarbeiten. Gepusht durch Entwicklungsminister Müller und Grünen-Politikerin Renate Künast konnte auch die nachhaltige Mode-WG aus Ethical Fashion Show und Green Showroom am Postbahnhof am Ostbahnhof auf reichlich Resonanz am Montag zurückblicken. An nachhaltiger Mode kommt irgendwann keiner mehr vorbei - das Ausstellerplus mit insgesamt 38 neuen Labels zeigt, dass auch die Plattformen der Messe Frankfurt davon profitieren.

Fotos: Premium Exhibitions (Dorothea Tuch), Show & Order (Wüstenhagen)

© Fabeau All rights reserved.

Tags :
Denim
Messen