Berluti profitiert vom Haider-Ackermann-Effekt

Berluti erfreut sich bester Gesundheit. Die Pariser Luxus-Schuhmarke scheint vom frischen Wind zu profitieren, den der im September 2016 angetretene neue Kreativdirektor Haider Ackermann mitbrachte. Drei Saisons später ist die Integration des Designers komplett geglückt, die Zusammenarbeit "funktioniert gut", so der CEO der LVHM-Tochter, Antoine Arnault.


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Berluti-Show im Juni mit der Frühjahr-/Sommerkollektion 2018 - © PixelFormula

"Die Kollektionen von Haider Ackermann stoßen auf großen Anklang, und das bei allen Kundentypen und in allen geographischen Regionen. Mit Ausnahme der USA haben wir in allen Regionen ein starkes Wachstum im zweistelligen Bereich verzeichnet", so Arnault.

Mit Haider Ackermann entwickelte sich das Modehaus behutsam in Richtung eines schnörkellosen, klaren Luxusangebots mit eleganten Stücken mit einem Hauch Sinnlichkeit. "Die Nachfrage in China hat stark angezogen. Auch in Japan stehen die Zeichen auf grün. Die Kollektionen wurden gut aufgenommen, wie auch das Lederwarenangebot", freut sich Antoine Arnault weiter.

Das 1895 in Paris gegründete Modehaus ist in erster Linie für sein Luxusschuhwerk bekannt. 2011 erweiterte das Unternehmen sein Angebot um eine Herrenbekleidungslinie wie auch einen Service nach Maß in Zusammenarbeit mit den 2012 von LVMH übernommenen Arnys-Ateliers. Im Jahr 2013 wagte Berluti den Schritt ins Ausland und erweiterte sein Vertriebsnetzwerk unter anderem auf London, Shanghai, Tokio, New York und später Los Angeles.

Zum Jahresende betritt Berluti außerdem den indischen Markt. Insgesamt verfügt das Unternehmen über 53 Stores, im kommenden Jahr sollen drei weitere hinzukommen: In Dubai, München und Macao.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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