Fabeau
26.07.2011
Beste Feier- und Orderlaune im Düsseldorf
Fabeau
26.07.2011
„Gute Stimmung und hohe Frequenz“ – das ist das Feedback der Vertreter im dfh und der Düsseldorfer Showrooms in der Kaiserswerther Straße, im MedienHafen sowie der Rather Straße.

dfh: Feiern und Ordern
Das die beiden Häuser des düsseldorf fashion house (dfh) war komplett ausgebucht. Schon vor der ausgelassenen Kick-Off-Party am Freitag wurde emsig gearbeitet, und die Termine zogen sich noch bis Montag hin. Besonders erfreulich war die recht hohe Internationalität der Fachbesucher, die im dfh1 und 2 unterwegs waren. Während am Sonntag vorwiegend Vertreter von kleinen und mittleren Fachgeschäften präsent waren, kamen am Montag die Großen des Handels. „Für uns sind die Showrooms im dfh wie eine European Holding zu betrachten, zu der wir all unsere Kunden anziehen. Attraktive Neukunden gewinnen wir derzeit in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, wo Modegeschäfte auf höchstem Niveau entstanden sind. Und natürlich reisen nach wie vor russische Einkäufer an“, erklärt Josef Kämmerer, Geschäftsführer von Nienhaus & Lotz, Kapalua, Apanage, Zaffiri, begeistert.

Showrooms gut frequentiert
Auch bei den Ausstellern der Showrooms Düsseldorf Community herrschte positive Stimmung und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. „Endlich mal keine Party, sondern Geschäft“, fasst Andrea Karg, Geschäftsführerin und Designerin Allude, die letzten Tage der fwd fashion week düsseldorf zusammen.
In über 400 repräsentativen Showrooms mit einer Gesamtfläche von rund 70.000 Quadratmetern wurden über 3.000 selektive Kollektionen von Herstellern und Designern aus 32 Ländern präsentiert. Ebenso wie die Ausstellerschaft waren auch die Besucher sehr international. Dabei ziehen nicht nur die Showrooms nationale wie ausländische Kunden an, sondern auch die Messen Premium (in neuer schöner Location) und die Supreme. Düsseldorf wird vielen Unkenrufen zum Trotz nach wie vor von Einkäufern wie Ausstellern als starker Modestandort und ausgezeichnete Orderplattform geschätzt. „Unser Eindruck bleibt unverändert der, dass in Berlin geschaut und dann in Düsseldorf geordert wird“, findet Vanessa Bujak, PR & Marketing Manager InWear. Dies bestätigt auch Thomas Becks von Cinque Moda, dessen Team in Düsseldorf „viele qualifizierte Termine und Gespräche als Nachlese zur Messe in Berlin“ führte. Auch für Alexander Gedat, COO von Marc O'Polo, ist Düsseldorf ein wichtiger Vertriebsstandort: „Wir erreichen dort alle Kunden in der Mitte Deutschlands perfekt, aber auch der Niederlande und Belgien.“ Ganz ähnlich sieht es auch Holger Blecker, Leiter Einkauf bei Breuninger: „Breuninger sucht in Düsseldorf speziell jene außergewöhnlichen Trends, Marken und Accessoires, die unsere Kunden täglich in unseren Häusern erwarten und erhalten. Zudem sind in Düsseldorf alle wesentlichen Partner vor Ort und wir können effektiv unsere Order und Termine abarbeiten.“
Mehr Qualität und mehr Farbe im nächsten Sommer
Übergreifend wurde festgestellt, dass sich die positive Stimmung auch modisch niederschlägt. „Hochwertige Labels werden gut geschrieben“, stellte etwa Walter Moser von Airfield fest. Klaus Brinkmann, geschäftsführender Gesellschafter Bugatti Holding Brinkmann Group, sah, dass „modischer aufgestellte Kollektionen zunehmend wichtiger werden“. Insbesondere kräftige Farbakzente lassen sich in der kommenden Frühjahr/Sommersaison vermehrt finden: „Kunden haben bei uns Farbe gesucht, waren aber höchst zufrieden, dass auch die ruhige und neutrale Farbpalette die richtige Balance schuf“, erklärt Peter Lohèl, Geschäftsführer von Sem Per Lei, der im dfh2 präsent war. Ähnlich sieht es auch Jürgen Leuthe von Luisa Cerano: „Die vielfältigen, aber sorgfältig abgestimmten, hochwertigen Farbakzente in unserer Kollektion werden von den Kunden extrem gut angenommen und geordert“.
Foto: dfh/fashionsquare
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