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Veröffentlicht am
17.12.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Birkenstock plant neue Produktionsstätte in Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlicht am
17.12.2021

Birkenstock hat einen geeigneten Standort für sein neues EVA/PU Kompetenzzentrum im Industriepark Berlin-Szczecin in Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Das Unternehmen plant, in der ersten Ausbaustufe mindestens 50 Millionen Euro zu investieren und rechnet mittelfristig mit 1000 neuen Arbeitsplätzen.

Birkenstock will eine neue Produktionsstätte in Mecklenburg-Vorpommernbauen - Birkenstock


Nach vorläufigem Abschluss des umfangreichen Auswahlverfahrens habe der lndustriepark Berlin-Szczecin gute Aussichten, der Standort für das zukunftsweisende Leuchtturmprojekt von Birkenstock zu werden, teilt das Unternehmen mit. Birkenstock will im neuen EVA/PU Kompetenzzentrum Kunststoff- und Outdoorsandalen herstellen.
 
Die neue Produktionsstätte sei in der ersten Ausbauphase mit Investitionen in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro verbunden. Wegen des starken weltweiten Wachstums des Unternehmens sei eine Erweiterung der Produktionsstätte geplant. Das EVA/PU Kompetenzzentrum wäre das größte Investitionsvorhaben in der Geschichte des deutschen Traditionsunternehmens und gleichzeitig auch eine der größeren Industrieansiedlungen in Mecklenburg-Vorpommern seit der Wiedervereinigung.

Der von Birkenstock präferierte Standort liegt auf dem Gebiet der Stadt Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Birkenstock hat sein Interesse am Kauf eines Grundstücks mit 120.000 Quadratmetern Fläche bekundet. Die Stadtvertreter haben auf ihrer Sitzung am 16. Dezember mit großer Mehrheit dem Verkauf dieser Fläche an Birkenstock zugestimmt. Eine entsprechende notarielle Vorvereinbarung soll heute unterzeichnet werden.

Der abschließende Kauf sei noch an bestimmte Voraussetzungen wie etwa das Vorliegen der notwendigen bau- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen geknüpft. Angesichts des engen Zeitrahmens, der sich aus dem starken Wachstum ergibt, führe Birkenstock deshalb die Gespräche mit einem weiteren potenziellen Standort vorerst fort.

"Das neue EVA/PU Kompetenzzentrum ist für uns als Marke von überragender strategischer Bedeutung. Unsere Investitionen sind nicht nur ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland, sie sind auch eine wichtige Investition in unser künftiges Wachstum. Deshalb ist es für die Realisierung des Projektes in Pasewalk elementar wichtig, dass wir den Zeitplan, auf den wir uns verständigt haben, halten. Ich vertraue auf die Zusagen aller Beteiligten", sagt Birkenstock CEO Oliver Reichert.
 
Birkenstock möchte mit den Bauarbeiten noch im zweiten Quartal 2022 starten. Die Produktion soll bereits im ersten Quartal 2023 anlaufen. 

Drei Vorteile würden für den Standort in Pasewalk sprechen, erklärt Birkenstock: Der gut erschlossene, entwicklungsfähige Industriepark lasse hinreichend Raum für weiteres Wachstum. Die verkehrsgünstige Anbindung an die A20 und den Schienenverkehr. Sowie das Arbeitskräftepotenzial, dem mit Blick auf das starke Wachstum von Birkenstock eine Schlüsselrolle bei der Standortentscheidung zufalle.

Ein weiterer Pluspunkt für Pasewalk sei die breite politische Unterstützung. Stadt, Kreis und Land hätten zugesagt, Birkenstock bei der Realisierung des Projekts tatkräftig zu unterstützen und eine plangerechte Umsetzung des Investitionsvorhabens zu ermöglichen.
 
"Wir freuen uns über das starke Interesse von Birkenstock an Mecklenburg-Vorpommern. Und wir wünschen uns, dass das Unternehmen zu uns kommt. Eine Ansiedlung wäre ein großer Erfolg für Vorpommern und für das ganze Land", sagt Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.
 
Sandra Nachtweih, Bürgermeisterin von Pasewalk: "Birkenstock würde sicherlich nicht nur die wirtschaftliche Dynamik bei uns in der Stadt und in der Region beflügeln, sondern auch vielen Menschen, die hier in der Metropolregion leben, eine neue langfristige Beschäftigungs- und Zukunftsperspektive geben. Deshalb unterstützen und begleiten wir das Investitionsvorhaben mit allen Kräften und machen uns dafür stark, dass der Zeitplan eingehalten werden kann."

Notwendig geworden sei die neue Standortsuche, da  der Hauptproduktionsstandort in Görlitz sowohl räumlich als auch in Bezug auf das vorhandene Arbeitskräftepotenzial an seine Grenzen stoße. Deshalb hatte Birkenstock entschieden, den Standort zu refokussieren und komplett auf die Herstellung der Core-Produkte, also der Fußbettungen und der Kork-Latex-Sandalen, auszurichten.

Dafür sollen mindestens 50 Millionen Euro in die Ertüchtigung des Standortes fließen und die Kapazitäten für die Herstellung der Kork-Latex-Sandalen werden um 50 Prozent aufgestockt.

Um die unmittelbar von Veränderungen betroffenen Beschäftigten in Görlitz von der für sie positiven Zukunftsperspektive zu überzeugen, hatten sich die Geschäftsleitung der Birkenstock Productions Sachsen GmbH und der Betriebsrat im Vorfeld gemeinsam auf eine Betriebsvereinbarung verständigt.

Wesentliche Säulen der Vereinbarung seien der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, Angebote zur Weiterbeschäftigung in anderen Bereichen im Görlitz zu mindestens gleichwertigen Konditionen sowie Qualifizierungen und Umschulungen für andere gleichwertige Tätigkeiten an freien oder neu geschaffenen Arbeitsplätzen am Standort.

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