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Veröffentlicht am
21.03.2017
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Bogner und das Deutsche Tierschutzbüro finden Dialogebene

Veröffentlicht am
21.03.2017

Aus Streit wird Dialog: Das Oberlandesgericht Köln kommt im Rechtskostenstreit zwischen Bogner und dem Deutschen Tierschutzbüro zu dem salomonischen Ergebnis, dass die Prozesskosten gegeneinander aufzuheben sind.  


Proteste im Rahmen der Anti-Pelz-Kampagne 2016 vor der Bogner-Filiale in Hannovers Luisenstraße. - Michael Fleischmann/Die Linke

 
Zwar habe Bogner keinen Anspruch auf die Verhängung eines Pauschalverbots der Demonstrationen gehabt, einzelne Aktionen des Tierschutzbüros seien aber rechtswidrig und daher zu untersagen gewesen. "Wir freuen uns, dass das Oberlandesgericht zu dem Ergebnis gekommen ist, dass ein generelles Demoverbot nicht rechtmäßig war. Damit stärkt das Gericht die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit" so Jan Peifer, Gründer und Vorstand des Deutschen Tierschutzbüros.
 
Unter dem Motto "Bogner tötet" hatte das Deutsche Tierschutzbüro 2016 eine Kampagne mit dem Ziel gestartet, das deutsche Modeunternehmen Bogner davon zu überzeugen, pelzfrei zu werden. Im Rahmen der Kampagne führten die Tierschützer diverse Aktionen in ganz Deutschland durch, demonstrierten unter anderem vor Bogner Filialen, um Kunden direkt über das Thema Pelz zu informieren.

Nachdem manche Aktionen dieser Kampagne nach Auffassung von Bogner die Grenze des Zumutbaren überschritten, nahm das Unternehmen gerichtlichen Schutz für seine Geschäfte und Kunden in Anspruch. Im November 2016 erließ das Landgericht Bonn eine Bannmeile gegen die Tierschützer für die angekündigte Dauer der Kampagne bis Ende 2016.

Bereits Ende Dezember vereinbarten das Modenunternehmen Bogner und das Deutsche Tierschutzbüro, ein offenes Gespräch über das Thema Pelz zu führen. Dieses fand vor ein paar Tagen in München statt. "Der Dialog war offen und konstruktiv", so Peifer, der bei dem Gespräch dabei war. "Meinungsfreiheit ist wichtig und wird von uns klar befürwortet", betont Bogner-Vorstandschef Alexander Wirth. 

"Auch wenn wir noch keine Zusage erhalten haben, dass Bogner pelzfrei wird, so sind wir nach dem Gespräch zuversichtlich, dass Bogner ein Herz für Tiere hat und in Zukunft auf tierquälerische Produkte wie z.B. Pelz verzichten wird und nachhaltige und ethisch vertretbare Alternativen beziehen wird, denn jede Form der Pelzgewinnung geht mit Tierquälerei einher", so Peifer.
 
"Natürlich stehen für uns auch beim Bezug von Pelzprodukten Transparenz und Kontrollierbarkeit aller Abläufe und Prozesse im Vordergrund", unterstreicht Wirth, der die Verbesserung des Tierschutzes hinter den Produkten - auch über die gesetzlichen Vorschriften hinaus - als ein Zukunftsziel für Bogner sieht, abschließend.

Bogner und das Deutsche Tierschutzbüro haben sich darauf verständigt, den Dialog im Mai in einem weiteren Gespräch fortzuführen. Zudem werden sich die Tierschützer am Forum "Dialog Textil-Bekleidung", welches von Bogner initiiert wurde, beteiligen. 

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